Sommernacht der E-Mobilität

Zwar sehr kurzfristig erhalten, aber dennoch erfreulich: eine Einladung zur „Sommernacht der E-Mobiliät“. Glücklicherweise hat sogar das Wetter mitgespielt – ich möchte gern mal wissen, wer da einen direkten Draht zum E-Auto-Wettergott hat?! Ort war das ADAC Fahrsicherheitszentrum (Facebook-Link), Gastgeber die NWJ, in der Reihe der NWJ impulse Veranstaltungen. Vorträge wurden – Vorgabe waren 6 Minuten, möglichst nicht länger, Zeiteinhaltung wurde belohnt – ganz im Sinne der E-Mobiliät, gehalten mit den folgenden Themen von folgenden Personen:

  • „E-Mobilität und Energiewende“ von Matthias Herzog, Mitglied des Vorstandes E.ON Avacon AG
  • „E-Mobilität ein Megatrend?“ von Sven Strube, Geschäftsführer der Lautlos durch Deutschland GmbH
  • „E-Mobiliät in Serienreife“ von Christian Stüker, Vertrieb German E-Cars
  • „Zukunftsszenarien für E-Mobiliät“ von Prof. Frank Endres, Energie Forschungszentrum Nds. (efzn)
  • „Der Übergang zur E-Mobilität“ von Thomas Fischer, GF Peugeot Hannover GmbH
  • „Point-to-Point E-Mobilität im professionellen Einsatz?“ von Detlef Eichler, Marketing-/Vertriebsleiter Segway Express, Hannover

Alle Vorträge waren gut und kurz, aber der Vortrag des Professors war einfach genial. Ich mag es ja, Wissenschaftlern zuzuhören, sie geben Dir tolle Beispiele mit aberwitzigen Zahlen, überfordern den Zuhörer und brechen dann alles auf das einfachste hinunter. Herrlich. Ich frage mal an, ob ich seine Folien veröffentlichen darf und update dann hier … hiermit getan:

 

Die Elektrizitäts-Show und die Verlosung habe ich leider verpasst, weil ich so vertieft in Fachgesprächen mit interessanten Leuten war, so dass ich darüber leider nicht berichten kann.

Fahrerlebnis auf der abgesperrten Strecke (ADAC)

Als Testfahrzeuge – zum Selberfahren – standen bereit: German E-Cars Stromos, Peugeot iOn, diverse Pedelecs und Segways. Beim Tesla durfte man nur auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, das habe ich mir gespart, weil ich den Tesla schon selber gefahren bin.

Als ich mich dann in die Warteschlange anstellte, um den Stromos zu fahren, hatte ich gedacht, den Peugeot iOn kanns ich ja auch später noch austesten. „Leider“ war das noch nicht mal der Fall, die Zeit lief mir einfach so weg, denn ich habe mich ausführlich mit dem Stromos beschäftigt.

Stromos von German E-Cars

Herr Stüker von German E-Cars hat sich die Zeit genommen und den Stromos ausführlich für mein Video erklärt. Eigentlich sollte der Stromos noch weiteren Interessenten zum Testfahren zur Verfügung stehen, doch hat sich Herr Stüker – zum Glück erst NACH meiner Testfahrt – dagegen entschieden. Begründet, würde ich sagen, denn die Fahrten liefen im Convoi ab (das ist ja noch soweit „okay“), aber das „Pace-Car“ war kein Elektromobil. Herr Stüker äußert sich auch im Video dahin gehend, wie er das fand … Die Rede war von „Stinker“, aber guckt es Euch gern selber an. Im zweiten Teil des Videos wird der Stromos unter die Lupe genommen, Motorhaube, Heckklappe, alles offen. Na, hättet Ihr gewusst (ohne vorher nachzugucken!) auf welcher Basis der Stromos basiert? Im Video wird es „verraten“, die Auto-Firma kennt Ihr alle, das Modell sicherlich die meisten von Euch …

8 Gedanken zu “Sommernacht der E-Mobilität

  1. Die Idee des Stromos einfach einen Benziner auf E-Motor um zu rüsten find ich klasse. Was sagt da eigentlich Suzuki/Opel dazu?
    Gibt es da ein paar technische Daten zum Nachlesen (Reichweite, Höchstgeschwindigkeit, …)? Und was kostet der Spaß – Anschaffung und laufende Kosten?

    Liebe Grüße

    1. WolfsPAD, ich habe Deine Fragen an German E-Cars weiter geleitet. Ich hoffe, dass die Antworten bald kommen, weiß jedoch, dass mein Ansprechpartner heute viele Termine hat, ein bisschen Geduld also. So lange kannst Du Dich auf der Website ja schon mal umschauen: E-Pkw und dort ist die Preisliste (PDF).

  2. Ich habe bei der Firma Fraeger (die ja die Antriebseinheit für die German-E-Cars liefert) mal angefragt bzgl. dieser Motoren-Getriebe-Einheit. Also mehr Daten, Kosten u.ä.. Leider nie ne Antwort erhalten… :-(

    1. Hallo Olli, habe Deinen Kommentar soeben (meinem Ansprechpartner Herrn Stüker) bei German E-Cars vorgelesen (er ist unterwegs) und nachgefragt. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Du hättest direkt German E-Cars fragen können! Siehe auch http://www.german-e-cars.de/Unternehmen.50.0.html. German E-Cars ist eine Schwester und diese tritt nach außen auf, ist ansprechbar.
      Vergleiche es einfach mal mit einem Zulieferer bestimmter Autoteile von einer bekannten Marke: wenn Du den fragst, wirst Du wahrscheinlich auch keine Antwort bekommen, da Du als „Endverbraucher“ gesehen wirst, keine Stückzahlen abnehmen wirst, kein Handelspartner bist. Wenn Du Glück hast, bekommst Du bei diesen Zulieferern eine (Textbaustein-) Mail, wohin Du Dich wenden kannst. Dass das bei Fräger NICHT passiert ist (wenigstens ein Hinweis, kurze Antwort), ist selbstverständlich nicht gut. Diese Info hat Herr Stüker auch so von mir bekommen, dass der Kommunikationsprozess von Seiten Fräger optimierbar wäre!
      Olli, wenn Du weiterhin Interesse an der Auskunft hast, dann leite ich Dir die E-Mail-Adresse von Herrn Stüker weiter, Du schreibst ihm Dein Anliegen nochmal und wirst dann eine Antwort bekommen. Einverstanden?

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