F-Cell World Drive – wo kam der Wasserstoff her? Von Linde Gas! Zwei Interviews

Der F-Cell World Drive ist schon längst wieder in Deutschland angekommen. Zeit, um endlich meine beiden Videos von einem der wichtigsten Partner (auf der gesamten Tour) von Mercedes-Benz  zu veröffentlichen: Linde Gas.

Wer den F-Cell World Drive nicht kennt, hier ein paar Eckdaten:

Start: symbolisch am 29.01.2011, Fahrt begann am 30.01.2011
Ende: Abschlussfeier am 01.06.2011

Dauer: 125 Tage geplant, 124 Tage Dauer, rund 30 000 Kilometer durch vier Kontinente bzw. 14 Länder (Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, die USA, Kanada, Australien, China, Kasachstan, Russland, Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark)

Mein Einsatz, 3 Tage: vom 25.02. – 27.02.2011 auf dem F-CELL World Drive von Fort Lauderdale nach New Orleans

Fahrzeuge in Amerika: 3 F-Cells (offiziell, es waren 4 oder sogar 5), 14 Begleitfahrzeuge, 3 Anhänger und 2 Trucks sind durch Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana, Texas, New Mexico, Arizona, Kalifornien, Oregon und Washington gefahren.

  • Der Wasserstoff-Durchschnittsverbrauch in Amerika: ca. 1,18 kg/100 km (Europa: 1,25 kg/100 km).
  • Der Verbrauchsrekord zwischen 2 Betankungen: 0,88 Kg/100 km und der Streckenrekord zwischen 2 Betankungen: 360 Kilometer!

Erhoffte Wirkung: Die Tour soll zum einen die technische Reife der Brennstoffzellentechnologie aufzeigen und zum anderen auf die Wichtigkeit des Ausbaus einer entsprechenden Infrastruktur hinweisen.

Mercedes-Benz F-CELL World Drive 2011; USA From San Francisco to Sacramento

Tja, ich glaube, die Wichtigkeit des Ausbaus eines Wasserstoff-Tankstellennetzes ist pointiert heraus gearbeitet. Damit man den abgebildeten Tankwagen nicht mehr hinter den Brennstoffzellen-Fahrzeugen herfahren lassen muss, sondern dieser Truck Tankstellen beliefern kann. Ich habe beim Recherchieren einen Artikel gefunden, den ich dazu empfehle: Linde und Daimler treiben Infrastrukturaufbau für Brennstoffzellenfahrzeuge weiter voran: Bau von 20 neuen Wasserstoff-Tankstellen vereinbart.

Ich will das nicht alles wiederholen, nur die Eckpunkte:

  • 20 neue H2-Tankstellen in Deutschland (Start 2012, in den nächsten 3 Folgejahren)
  • „Teilnahme bzw. Unterstützung“ bei bestehenden Infrastrukturprojekten wie H2-Mobility und Clean Energy Partnership, die über das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) gefördert werden.
  • Noch ein Link dazu: Daimler initiiert Infrastruktur- und Mobilitätsinitiativen
  • Verkaufsstart der B-Klasse F-Cell in 2014

Am dritten Tag meines F-Cell World Drive haben wir Mittagspause und Tankstopp in Grand Bay, Alabama gemacht. Auf das Mittagessen habe ich zum großen Teil verzichtet, da ich mit meinem geliehenen Kameramann die Linde Leute gesucht und gefunden habe.

Als erstes interviewe ich Markus Rasch (Konstrukteur – ATZ) von Linde Gas GmbH aus Österreich

 

und danach John Homer (ich hoffe, sein Name ist so richtig geschrieben), der den Tanklastzug von Linde Gas als „Senior Customer Engineer Technician“ begleitete:

 

Hier nochmal ein dickes Danke, dass ich beim F-Cell World Drive dabei sein konnte, gestern auf einer E-Mobility Veranstaltung habe ich stolz meinen „gebrandeten“ Rucksack getragen. Für die World-Drive Jacke war es leider zu warm … sonst hätte ich mir die auch noch angebastelt.

Noch ein paar Fotos, die bisher auf meiner Festplatte schlummern:
interessant das erste Foto in der dritten Reihe: hatten wir nicht nur 4 sondern sogar 5 Brennstoffzellen dabei? Oder welche Daten sind das genau?

Dokumentationen, Berichte, Blogartikel (Auswahl):

Disclosure: Dieser Artikel spiegelt meine eigene Meinung wieder, Daimler erstattete mir die Reisekosten bei der Teilnahme am World Drive (3 Tage)

Ein Gedanke zu “F-Cell World Drive – wo kam der Wasserstoff her? Von Linde Gas! Zwei Interviews

  1. Pingback: Kontraste “Heute und Damals”: Wasserstofftankstelle – und die gute alte Werbung | Nicole @ 0511web

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