Knöllchen in Hannover – Zusammenfassung

Parken in Hannover, ein heißes Thema, wie man an der Anzahl der Facebook-Kommentare des Beitrags sieht, der von mir so gestartet wurde:

Hannover: habe mit Schrecken festgestellt, dass die Knöllchen nun schon als Zahlungsaufforderung gelten. Seit wann ist denn das so? 
Habe seit Ewigkeiten kein „Ticket“ mehr bekommen, immer „ordentlich“ geparkt. ;-)

Die Knöllchenfotos (Vorderseite / Rückseite) gibt es hier zu sehen:

Und die Kommentare auf Facebook findet Ihr hier: 38 Kommentare (bisher).

Wobei es eine Quintessenz (bei allen Nebengeräuschen) gab, nämlich die wichtige Frage:

Wenn auf dem Knöllchen eine Zahlungsaufforderung steht, wird dann kein Brief mehr (zusätzlich) geschickt?

Die sich anschließende logische Frage:

Erhöhen sich die Kosten, wenn ein Brief geschickt wird? Gilt das schon als zweite Aufforderung, werden ggf. Mahngebühren erhoben, das Verfahren verteuert?

Die Frage konnte erst Marcel im Kommentar Nr. 25 beantworten, als Knöllchenexperte outete er sich selber.  Und nun kann ich die Frage auch beantworten, denn trotz dem ich überwiesen hatte, bekam ich noch einen Brief, der dann genau die 5 Euro „Strafparkgebühr“ enthielt und keinen Cent mehr. Da ist bei mir wohl eine Überschneidung passiert (Zahlung, Benachrichtigung).

Aber sonst gilt: Knöllchen am Auto, Zahlungsaufforderung anbei, wenn man innerhalb der Frist bezahlt, wird wohl kein Brief mehr kommen.

2. Szenario: Knöllchen mit Zahlungsaufforderung, nicht innerhalb der Frist gezahlt: Brief mit demselben Betrag.

An sich finde ich die Idee nicht schlecht, dass die Stadt Hannover versucht Kosten zu sparen, in dem sie sich den Schriftwechsel (Personaleinsatz, Briefpapier, Porto) „spart“, wenn jemand seinen Parkverstoß einsieht und umgehend bezahlt (überweist). Und man hat ja dann auch immer noch die Möglichkeit Einspruch zu erheben, sollte man unrechtens ein Knöllchen erhalten haben, dann wartet man eben den Brief ab (oder kann auch anhand des Aktenzeichens schon vorab Einspruch erheben, wenn man weiß, wie es geht).

Dass man die Stadt „ärgern“ kann, in dem man den Brief abwartet, sehe ich als „zu kurz gedacht“, denn alle entstehenden Kosten werden schließlich wieder von „uns Bürgern“ bezahlt.

Was mich noch interessieren würde, welche Städte schon ebenso verfahren, wie Hannover?!

4 Gedanken zu “Knöllchen in Hannover – Zusammenfassung

  1. Pingback: Nicole Y. Männl
    1. Eine digitale Vignette, die vorausbezahlt ist und Dir sowie der Politesse den Knöllchenfreibetrag anzeigt? Kicher, … kaufen Sie zehn Knöllchen Falschparken im voraus und Sie dürfen elf Mal …

  2. Pingback: HAZ

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