Pepper, humanoider Roboter

„Begrüßungsaugust“ Pepper von smart auf der StartupCon

Das ist der „Begrüßungsaugust“ Pepper, am Stand von smart auf der StartupCon. Pepper versuchte die vorbeieilenden Messebesucher dazu zu bringen, ihm zuzuhören. Dabei quatschte er einen einfach voll, blinkte mit dem Tablet an seiner Front und wedelte mit den Armen. Mich hat das ja nicht so fasziniert. Außerdem hat Pepper nicht gemerkt, dass ich ihn eigentlich am liebsten etwas fragen wollte. Er hechelte und lächelte einer anderen Person nach. Warum ich auf der StartupCon war, schreibe ich im Artikel bei Hiscox.

Was ich vermutete, sollte sich – bei meiner weiteren Recherche nach Pepper – bestätigen. Sooo intelligent ist er (noch) nicht. Man muss ihn schon ziemlich mit Informationen füttern, sonst bleibt er eben der Begrüßungsaugust. Hier mein erster Eindruck von Pepper auf der StartupCon.

 

Ein von enypsilon (@enypsilon) gepostetes Video am

Pepper macht auf den ersten Blick einen sehr humanoiden, also menschlichen, Eindruck. Er blinkert mit den Augen, kann sogar die Farbe der Augen verändern. Seine Ohren blinken auch, das soll wohl anzeigen, dass er zuhört. Er bewegt den Kopf, gestikuliert, alles sehr nett.

Doch was passiert, wenn man abseits des „Drehbuchs“ und der antrainierten Fähigkeiten mit Pepper spricht, gleicht eher dem Umgang mit einem Kleinkind. Man muss ihn bei unbekanntem Terrain an die Hand nehmen und ein wenig schüchtern ist er dann auch. Interessant, der Alltagstest mit Pepper in der Redaktion der FT.

Manchmal merkt er einfach nicht, dass man mit ihm interagieren möchte. Er dreht den Kopf nicht zu der Person, die sich mit ihm beschäftigt und spricht. Emotionen soll er ja erkennen können, so las ich. Aber wenn er nicht hinguckt?

Humanoide Roboter wie Pepper

Meine Gedanken zu humanoiden Robotern: Einerseits faszinierend, dass die kleinen Kerle (siehe auch Asimo von Honda) schon einiges können. Aber dass sie uns komplett ersetzen, glaube ich erstmal nicht. Nicht im Alltag und nicht im Beruf. Handgriffe können sie ausführen. Aber auch nur so gut, wie sie programmiert sind. Das wird noch ein langer Weg, bis Technik und KI (Künstliche Intelligenz) sowie Empathie und Koordination so ineinander greifen, dass der Roboter autarker agieren kann. Aber ehrlich gesagt sind mir vollständig autarke Roboter auch suspekt.

Ach, noch ein Wort zur Sprachsteuerung. Ich bin ja immer noch nicht mit Siri & Co zufrieden. Da ist noch ein erhebliches Potential an Verbesserungen drin. Auch bei Pepper muss sich da noch einiges tun. Daher habe ich meine Ansprüche im Alltag mit sprachgesteuerten „Maschinen“ erstmal herunter geschraubt. Auch im Auto bin ich noch nicht davon überzeugt, dass alles perfekt funktioniert. Ich lasse mich da gern anderweitig überzeugen, aber dann möchte ich die Maschine / den Roboter auch gern selber – ohne Vorgaben – auf Herz und Schaltkreise testen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.