IAA 2015

Die IAA 2015 aus Männersicht

IAA 2015
Alle zwei Jahre treffen sich Automobil-Enthusiasten in Frankfurt auf der Internationalen Automobil Ausstellung, kurz IAA genannt. Auch der rasende Reporter Det  – ja genau, wie eines der Mainzelmännchen – ist für Auto-Diva vor Ort gewesen. Hier seine persönlichen Eindrücke, aus Männersicht geschrieben:

Det auf der IAA 2015

Im Vorfeld zu meinem Besuch auf der IAA machte ich mir Gedanken, worüber ich schreiben will. Das war gar nicht mal so einfach zu entscheiden.

Denn – momentan stecken die vor 2 Jahren gehypten Elektro-Autos in Deutschland in der PIR-Sackgasse fest. PIR? Steht für Preis, Infrastruktur (zu wenig flächendeckende Ladesäulen – wenn vorhanden, dann meist schon belegt) und Reichweite. Der aktuell niedrige Ölpreis lockt die Käufer auch nicht in Richtung Pure-E-Cars. So fuhr ich gespannt auf die IAA, was mich alles erwartet. Elektrisch und eben auch nicht elektrisch.

Toyota Mirai
Gerade auf dem Messegelände angekommen, schaue ich mir als erstes den Toyota Mirai an, ein Wasserstoffauto.

Toyota MiraiSiehe da – wieder mal macht Toyota alternative Antriebstechnik massenmarktfähig. Wie schon beim Wegbereiter Toyota Prius. Brennstoffzellenautos an sich sind nicht neu. So fahren in einigen Städten – wie beispielsweise Hamburg – Busse mit Wasserstoff. Ich konnte den Toyota Mirai sogar auf dem Außengelände ausprobieren und selber fahren.

Hier bei Toyota wird der Wasserstoff zur Stromerzeugung verwendet. Also ein reines E-Auto – mit eigenem „Kraftwerk“ an Bord. Somit entfallen lange Ladezyklen an Strom-Zapfsäulen. Nachteil: bis Jahresende sollen 50 Wasserstoff-Tankstellen bundesweit entstanden sein. Da fällt die Routenplanung schon etwas aufwändiger aus. Auch ergab eine Recherche, dass aktuell der Preis für Wasserstoff für 100 km bei ca 8 EUR liegt.

Aber – sehr chique sieht er schon aus, der Mirai, gell? Viel futuristischer als der erste Prius. Mit der Mirai kann man sich echt auf die Straße trauen.

Nachteil? Ich fand den Kofferraum etwas klein für 4 Personen. Vielleicht gibt es eine extrem futuristische Dachbox im Zubehörhandel …

Outdoor-Parcour mit den Geländewagen

Danach war ich wieder spielen. Im Outdoor-Parcours. An gewohnter Stelle. Mit gewohntem Aufbau – also keine neuen Fotos. Wer meinen Artikel noch nicht gelesen hat, hier ist er: Große Männer spielen gern – auf der IAA. Meine (mit-) gefahrenen SUV waren Porsche Cayenne (als Turbo S für teure 223.000€) und der neue Audi Q7 (als 3,0 D für 96.000€). Beide nicht neu – daher keine Fotos.

MINI, BWM, Rolls-Royce

Mini Clubman
Weiter ging es zur BMW-Group-Halle. Zuerst lief mir der Mini Clubman über den Weg. Über den Geschmack der Leuchtendesigner von Mini kann man aktuell sehr geteilter Meinung sein – wie hier bei der Premiere. Der Mini Clubman, der nicht nur 1,5 Türen mehr hat als das Vorgängermodell, sondern auch länger geworden ist. Das heißt, er hat nun vier vollwertige Türen. Ich finde das schade – die halbe Tür auf der Beifahrerseite fehlt mir. Hat sie nicht den Charme des Clubman ausgemacht? Die große Klappe hinten ist geblieben!

BMW, der neue 7er
BMW zeigt den neuen 7er. Auf mich wirkt er sehr elegant.

Weiter zu meinem persönlichen, automobilen Traum … Na, schon erkannt? Der Rolls-Royce Phantom als „extended wheelbase“ (mit verlängertem Radstand) in der „Limelight Collection“ Version. Zu schlappen 501.375 €. Wo bitte ist die nächstgelegene Lotto-Annahmestelle? RR mit Chauffeur – durchaus eine veritable Alternative zum autonomen Fahren. ?

Weiter zu Halle 9, zum Pferdehändler. Also zu Ford, der im „Stall“ die Pony-Cars zeigte.

2,3-Liter 4-Zylinder in nem Mustang? Geht’s noch? Ok, 313 PS hören sich nicht so schlecht an. Zum Glück hab ich ein paar Meter weiter noch nen Mustang mit V8 gefunden. Glück gehabt. Augenweide ist jedoch der Nachfolger des F40 geworden: Hört auf den Namen „GT“. Preislich (für mich) sicherlich ebenso unerschwinglich wie der F40. Leider!

Lexus NX 300h
Nun zu bezahlbaren Autos? Lexus NX 300h. Das kleine „h“ steht für Hybrid. Leider hat sich an der Reichweite für rein elektrisches Cruisen auch bei Lexus nichts getan – nur 50 km. Eigentlich schade – aber immer noch rund 20 km mehr als bei den BMW-Modellen mit dem „E“ hinter der Hubraum-Bezeichnung. Der NX 300h startet bei 61.000€. Ist das erschwinglich?

Das war der erste Teil meines IAA-Rundgangs für die Auto-Diva. Der zweite Teil folgt!

 

Fotos: DET, Ford Mustang von Nicole

2 Gedanken zu “Die IAA 2015 aus Männersicht

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