Škoda Fabia mit frischem Wind ab 15.11. in den Autohäusern

Škoda Fabia

Frischer Wind ist ja immer gut. Als ich mir in Portugal den neuen Škoda Fabia angeschaut habe, hat es mich zum Meer gezogen und ich bin einfach hingefahren. Mal durchpusten lassen, die tosenden Wellen beobachten und die Aussicht genießen. Unendliche Weite. Okay, soooo viel Platz ist vergleichsweise im Škoda Fabia nicht, aber für seine Klasse gesehen, ist es reichlich. 330 Liter, das Meer hat mehr, aber für einen kleinen Stadtflitzer ist das beachtlich. 
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Nachdem ich die laute Stille des peitschenden Windes mit ein paar Regentropfen genossen hatte, holte ich mein Smartphone heraus. Eigentlich brauche ich ja zwei, wenn das eine ein iPhone ist, denn momentan läuft im Fabia über MirrorLink™ nur ein Android Smartphone. Mirror? Link? Nein, damit ist nicht das Selfie gemeint, das ich noch schnell geschossen habe.

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Mit MirrorLink™ kann man ausgewählte Apps, die auf dem Smartphone sind, auf dem Bildschirm des Infotainmentsystems darstellen. Zusätzlich gibt es die Funktion SmartGate. Damit kann man bestimmte Fahrzeugdaten zeigen, speichern und nutzen – in eigenen Apps auf dem Smartphone. So viel Zeit zum Testen hatte ich leider gar nicht, aber das Navigationssystem hatte ich während der Fahrt am Laufen. Bis auf 2 kleine Fehlerchen bzw. Ungenauigkeiten lief es gut, ich bin jedenfalls dort angekommen, wo ich wollte. Ganz zum Schluss sieht man das „große Ziel“ im Foto, das ich eingegeben habe.

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Aber einen Spiegel habe ich doch noch entdeckt – das Dach des Škoda Fabia. Ich hatte zum weißen Fahrzeug die Farbe Schwarz gewählt. Kombinationen sind beim Dach sowie der Außenspiegelgehäuse und der Räder in vier Farben möglich. Da wirkt der Kleine doch auch gleich viel frecher, finde ich. Nachdem ich genug „Spieglein, Spieglein auf dem Dach“ gespielt habe, ging es wieder ans Steuer. skoda_fabia_C9A0746

Ich fuhr weiter und dachte über die neuen Abmaße des Fabia nach: Acht mm kürzer, 90 mm breiter und 31 mm flacher als der Vorgänger. Große Augen hat der Kleine, breite Scheinwerfer wie Kristalle. Ein freches Schnäutzchen, der Kühlergrill fast wie ein umgedrehter Bart … selbstbewusster und knuffig wirkt er nach wie vor. Die Motorhaube ist markant mit zwei Sicken konturiert. Leider bin ich so schnell gefahren, dass dass man sie auf den Fotos nur erahnen kann. Einfach mal am 15.11. oder später im Autohaus anschauen. Denn dann sind die Brüder und Schwestern im Showroom angekommen.

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Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Aber Schatten kann auch schön sein. Der Fabia zeigt in der Seitenansicht die messerscharfe Tornadolinie und die darunter verlaufende „Wing Line“. So nennt Škoda beim Fabia die seitlichen Schattenspiele. Wirkt proper, macht was her, oder?
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Endlich kam die Ansage: „Sie haben das Ziel erreicht“. Christo (die Statue) stand da und begrüßte mich. Aber umgedreht hat er sich nicht, … schade eigentlich. Selbstverständlich hörte es genau für fünf Sekunden auf zu regnen, bevor es wieder anfing zu tröpfeln. Den eingebauten Regenschirm gibt es ja nur im Superb … da musste ich also meinen eigenen Schirm zücken. Aber der Fabia hat einige andere der „Simply Clever“ Lösungen optional bestellbar dabei.

Neu für den Fabia: Eiskratzer in der Tankklappe, Multimediahalter im Cupholder vorne, Extra-Ablagefach für die Warnweste in der Türverkleidung, Abfallbehälter in der Türverkleidung, Ablagenetze an den Innenkanten der Vordersitze, Halter der 0,5-Liter-Flasche in der Türverkleidung hinten, Platz für eine 1,0-Liter-Flasche im Handschuhfach sowie die MirrorLink™- und SmartGate-Systeme. 17 Punkte soll der Konfigurator ausweisen, ein paar habe ich schon beim  Škoda Rapid, der weiße Prinz ohne Protz vorgestellt.

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„Šchööön“ – mit rauschendem Š – ist der kleine Fabia geworden. Leider soll er (noch?) nicht als RS geplant sein. Ich denke, Škoda sollte da noch einmal überlegen, denn das Rennsemmel-Feeling ist einfach zu genial im Fabia. Für mich war die weiß/schwarze Murmel eine Spur zu langsam in den angebotenen Motorisierungen. Denn: ich habe die Version „RS“ beim Vorgänger genossen und war so aufgedreht, dass ich dazu ein irres Video (das nicht ganz ernst zu nehmen ist!) gedreht habe. aber lest selbst und vergleicht mal die Fotos, die ich dort im Artikel habe. Wer ist schöner, wer ist schneller?
Spieglein, Spieglein im Wind …

Vielen Dank für die Einladung an Škoda und die Gelegenheit einen lustigen sowie genialen Fotografen „ausleihen“ zu dürfen (Thanks to ToZi!)