Audi TT – Die rasante Rennmurmel

Audi TT 2014Die Generation Audi TT, die ich zuletzt vor langer Zeit gefahren bin, war das allererste Modell. Einmal als geschlossene Version Coupé und einmal in der offenen Variante Roadster. Wobei beides Fahrzeuge von einer guten Freundin bzw. eines Freundes waren, die ich nur mal in der Stadt spazieren gefahren bin. Die volle Power hatte ich noch nie erlebt und nun sollte es bei der dritten Ausgabe der Generation Audi TT gleich die Rennstrecke sein. Audi TT Coupé 2014Doch vorher ging es an den Strand. Der Allrad-Antrieb wühlte sich durch den Sand, auch bei sehr lockerem Untergrund, in den sich die Reifen eingruben, war die Beach-Tour eine Freude. So fein, dass ich fast übermutig ein wenig driftete,  als ich das TT Coupé von einer Seite auf die andere drehte – für die Fotos. Audi TT Coupé 2014Auf jeden Fall war der neue TT eine kleine Sensation am Strand, wie er sich kontrastreich mit seinem kräftigen Blau zum Steine-Puzzle in Sandbeige absetzte. Ein paar Leute, die gerade den Grill angeschmissen hatten, kamen auf den TT zu und ich beantwortete in astreinem Restaurant-Spanisch ein paar Fragen. Die spanischen Attribute, die dem Sportwagenschätzchen entgegen kamen, waren vergleichsweise auch für eine schöne Frau geeignet. Und wir sprachen nur über den TT, so gut spanisch kann ich!  ;-) Audi TT und Auto-DivaDann kam der Stabilitätstest … nein, ich weiß schon, wie ich mich auf die Aluminiumteile der Fahrgastzelle drapiere, dass es keine Beulen gibt. Der untere Bereich ist auch immer noch aus  formgehärteten Stahl-Komponenten gestaltet. Aber durch das Alu wird viel Gewicht gespart. Nachdem wir genug auf der Haube miteinander gekuschelt hatten, ging es wieder ans Steuer und zur Abendveranstaltung, bei der auch über das neueste Modell viel gesprochen wurde.

Ascari, die Rennstrecke und der Audi TT

Einige kennen sie schon, bei anderen kommen Fragezeichen auf. Ascari ist ein traumhaft schöner Ort, auch zum Reifentest, an dem Adrenalin und Endorphin sich die Hand geben. Über fünf Kilometer schwarzer Asphalt, der so geformt ist, dass das Gaspedal vor Freude klatscht, die Bremsen jubeln und der Lenkung nie langweilig wird. Dabei fällt mir ein, dass ich das Vorgängermodell, also die Generation davor, auch schon mal durch ein paar Pylonen gescheucht habe … tsss, wie konnte ich das vergessen? Audi TTS CoupéDer Audi TT, passt der überhaupt auf eine Rennstrecke? In der TTS Variante schon, meine ich, denn wenn auch das Aussehen des Sportlers Geschmackssache ist, die Power gehört auf einen Straßenbelag, der fernab jeder Flensburger Punktekonten Spaß macht.Audi TTSVon der Rennstrecke selber habe ich keine Fotos gemacht, ich war einfach so aufgeregt, dass mir das iPhone in der Hosentasche stecken geblieben ist. Ich habe es übrigens auf der Rennstrecke in der Handtasche geparkt, denn die harten Kurven, die ich fahren konnte, hätten das mobile Gerät doch etwas überbeansprucht. Wie gesagt, ich war unbeobachtet von Kameras, meine eigene war nicht anwesend, ich war ganz allein mit dem Audi TTS auf der Rennstrecke. Die erste Runde fuhr die grandiose Instruktorin vor, danach konnte ich selber bestimmen. Natürlich gilt immer: Safety first. Aber herumgeheizt bin ich schon, denn ich hatte volle Konzentration, mit der ich ungestört die Ascari Rennstrecke genießen konnte. Kein Konvoi, kein Wechsel, einfach frei Gas geben, bremsen und geschmeidig in die Kurven. Ja, ich muss zugeben, der TTS macht schon richtig Laune, wenn er von der Leine gelassen wird.

Etwas ungewohnt, das „Virtual Cockpit“

Zum Glück gewöhne ich mich schnell an neue technische Gegebenheiten. Allerdings sollte man sich wirklich die Zeit nehmen, dass man im Stand die Display-Ansichten erstmal  durchprobiert und sich einprägt. Die Bedienungs-Usability ist für affine Auto-Menschen nach kurzer Zeit erschlossen, wer sich nicht gern damit auseinandersetzt, kann aber mit dem Minimum an Bedienung auskommen.  Hier noch ein paar Ansichten, damit man sich eine Vorstellung machen kann:

Der Audi TT und auch der TTS sind alltagstaugliche Modelle, die man ganz gemütlich aber auch etwas „schärfer“ fahren kann. Ein sportliches Auto, mit dem man aber ebenso gut Alltagsdinge erledigen kann und dabei Spaß hat. Klare Empfehlung: Probefahrt machen und ein eigenes Bild bekommen. Denn weiter entwickelt hat sich der TT auf jeden Fall – im Vergleich zu den Vorgängerversionen.

Danke an Audi für die Einladung, den Audi TT und TTS auf der Straße und der Rennstrecke zu testen.

Ein Gedanke zu “Audi TT – Die rasante Rennmurmel

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