Wie ist es auf einer Pressekonferenz? Hier: Renault

„Wie ist es auf einer Pressekonferenz?“, wurde ich gefragt. Ist da wirklich mehr Platz, wenn die ganzen Besucher noch nicht da sind? Ja und Nein. Ich war ja zu den nichtöffentlichen Tagen auf der IAA 2011 und habe mir die Pressekonferenz von Renault angeschaut bzw. war dazu eingeladen. Heißt: es gibt zwei Klassifizierungen nochmal innerhalb der Presse-Leute. Dazu zähle ich jetzt auch mal die Blogger, ohne sie jedesmal einzeln extra zu erwähnen. Denn „gemacht“ ist die Pressekonferenz primär – historisch gesehen – für die Presse. Dass wir Blogger dazu auch Zutritt haben, zeigt, wie wichtig wir geworden sind.

Zurück zu den „2 Klassen“. Wer mit in den ersten Reihen sitzen möchte, muss schon etwas schmerzfreier sein. Es hilft Ellenbogen-resistent zu sein und Sauerstoff-Armut ertragend sowie Klaustrophobie-frei zu sein.  Ich saß freiwillig in Reihe 3 am Rand, da hatte ich etwas mehr Luft und konnte auch die Videokamera in die Luft strecken, ohne viele Leute zu stören. Ach ja, stören … der Fotograf, der auf dem Video (unten) immer vor meiner Linse herumsprang, den hätte ich mal gern … [hier etwas unflätiges einsetzen] … ;-)

Doch um in den „Inner Circle“ hinein zu kommen, muss man erst an den beiden lieb ausschauenden, aber böse aufmerksamen Ladies, pardon wir sind ja bei einem französischem Hersteller, Mesdames vorbei, die aber gaaaanz genau schauen, ob du nahe dran darfst oder nicht. „Du kommst hier nicht rein“, haben sie natürlich nicht gesagt, aber charmant verpackt, das „Non“. Das soll natürlich nicht „diskriminierend“ sein, sondern liegt daran, dass einfach nicht genügend Plätze da sind, um alle in die „Halbarena“ einzulassen. Glücklicherweise konnte ich die unsichtbare Schranke passieren, wie gesagt, flankiert von den teuflichen Aufpasser-Engeln. Als die Platzsituation „Rien ne va plus“ war, saßen wir Kleinfischmäßig und glotzten erwartungvoll auf die Bühne. Der Rest, der nicht reinkam? Ganz einfach, der stand dann drumherum. Und konnte sicherlich nicht mehr so gute Aufnahmen machen, wie er/sie sich das gewünscht hätte. Ich habe auch schon Fotografen mit Leiter und Tele gesehen, das ist natürlich pfiffig.

Präsentiert wurden der Frendzy (siehe der eigene Artikel Renault: Concept E-Auto Frendzy auf der IAA 2011) und der Twingo. Den Captur habe ich mal in die Fotos mit reingenommen, also nicht irritieren lassen. Im Video seht Ihr Jérôme Stoll (Directeur Général Adjoint, Directeur Commercial. Leader du Comité de Management de la Région Europe, Président de Renault Retail Group) und dabei waren auch noch Carlos Ghosn (Président-Directeur Général) sowie Carlos Tavares (Directeur Général Délégué aux opérations de Renault).

Einen Ausblick gibt Stoll auch noch auf die E-Autos … aber dazu schreibe ich mal gesondert etwas, am liebsten erst nach einer Probefahrt.

Hier also das Video, wie ich die Pressekonferenz erlebt habe, aus der strategisch gemütlichen 3. Reihe links:


Und hier die Fotos, die ich nach der Pressekonferenz gemacht habe. Wenn Köpfe dabei sind: ich habe mich nicht immer bis zur ersten Reihe durchgekämpft, Begründung siehe oben. ;-)

Disclosure: Dieser Artikel spiegelt meine eigene Meinung wieder. Renault hatte mich freundlicherweise zur IAA eingeladen.


Weitere Fotos von der IAA: siehe unter IAA 2011 (Mercedes, BMW, Ford, Porsche, Honda, smart, VW, Renault Frendzy und eine gemischte Marken-Galerie)

4 Gedanken zu “Wie ist es auf einer Pressekonferenz? Hier: Renault

  1. Pingback: Nicole Y. Männl
  2. Hehehe, da ging es dann ja noch. Ich war mal „kurz“ bei Porsche und bei der Pressekonferenz von Audi. Danach bin ich anders rum über die IAA gelaufen, immer einen weiten Bogen um die Pressevertreter der Papierdrucker gemacht, denn ich hatte keine Lust auf blaue Flecken, blaue Augen oder Rippenschmerzen. Dafür konnte ich dann Fotos machen wie ich wollte. In der Halle 6.1 war ich teilweise alleine ;)

    1. Blogger-Kampfanzüge für Pressekonferenzen. Jens, ich habe eine neue Marktlücke entdeckt … ;-) Audi soll ja schon zu den Pressetagen voll, voller, am vollsten gewesen sein. Zu den Publikumstagen möchte ich nicht dagewesen sein!

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