Toyota FT-EV III – elektrischer Elefantenrollschuh mit Hamstergesicht?

Sieht doch schon ein bisschen witzig aus. Man sagt ja auch immer, jedes Auto hat ein Gesicht, wenn ich gemein wäre, würde ich sagen: "da ist ein Hamster gegen den Schrank gelaufen." ;-) Blaue Flecken hat er ja auch …

Spaß beiseite (ist echt nicht bös' gemeint!), wirklich auf den ersten Blick gefällig ist (für mich) der kleine elektrische Japaner nicht, auch die Reichweite liegt nur bei 105 km (Lithium-Ionen-Batterie), obwohl der Elektro-Stadt-Floh sehr leicht sein soll.

Bin gespannt auf weitere Berichte und Innenaufnahmen vom FT-EV III (Future Toyota – Electric Vehicle III), denn in Tokyo zur Motorshow bin ich nicht dabei.

Bildquelle: Toyota bzw. aus angeteasertem, verlinkten Artikel von http://www.mein-elektroauto.com

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Tokyo Motor Show – Toyota stellt sein Elektroauto FT-EV III vor
(20.11.2011) Auf der 42. Tokyo Motor Show (3. bis 11.Dezember 2011) wird Toyota sein Elektroauto speziell für den Einsatz in urbanen Regionen vorstellen, es handelt sich um das Elektrofahrzeug FT-EV I…

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12 Gedanken zu “Toyota FT-EV III – elektrischer Elefantenrollschuh mit Hamstergesicht?

  1. Der Preis, der Preis…. hässlich wäre ja vielleicht ok, aber wenn die Fahrzeuge dann auch noch unverhältnismäßig teuer sind ?
    Ich hätte wirklich gerne einen Wagen mit ultramodernem Antrieb.

  2. + Frank Endriss Die "Eierlegendewollmilchsau" gibt es leider noch nicht. Und den Sound eines V8 kann ein Elektromotor auch kaum bringen. (schön wärs)
    ——-
    Allgemein: Der "moderne" Antrieb ist ja bereits mit dem Elektromotor vorhanden. Natürlich kann man sicherlich auch hier die Energieausbeute über die nächsten Jahre noch verbessern (PS, Verbrauch usw.), wo aber meiner Meinung nach (und vermutlich für viele) der "Engpass" ist, ist die Batterie. Dass in Zukunft der Antrieb elektrisch sein wird ist klar (imho). Die Frage ist nur, wo der Strom dafür herkommt. Batterie? Brennstoffzelle? Solar auf dem Dach? Induktion in der Strasse? Infrastruktur?

  3. Für mich persönlich wäre die Reichweite kein Problem, wäre auch mit einer Mischform wie beim z.B. Opel Ampera zufrieden.
    Aber nicht für ab 43000,- Euro für einen Kleinwagen.
    http://www.opel.de/fahrzeuge/modelle/personenwagen/ampera/index.html

  4. Dann kann ich nur für die Brennstoffzelle plädieren. Aber da fehlt uns die Infrastruktur (Tankstellen). Wasserstoffautos haben null Emissionen, Reichweiten wie Verbrenner (400-800 km) und wären innerhalb von 3 Minuten zu betanken (wenn der Druck der Betankungsanlage mit dem Modell harmoniert).
    Aber auch diese sind teuer. Das liegt einfach zu 100% an der Batterie / Akku. Der Fahrzeugpreis wird sich nicht ändern, wenn die Batterie so teuer bleibt und wir nur Flottenfahrzeuge haben und keine Massenproduktion.

    Ampera ist kein E-Auto, sondern ein Auto mit Range-Extender (Verbrennungsmotor) zum E-Motor. Daher ordne ich diese lieber in die Kategorie der Mischformen zu, wozu für mich auch der Hybrid gehört.

    Range Extender und Hybrid kann man jetzt schon machen, aber man hat eben immer noch das Benzin und Emissionen. Die Frage ist, ob man den Preis dort auch in Kauf nehmen möchte, obwohl man kein reines E-Auto zur Verfügung hat. Wenn der Akku kaputt geht, geht das ganze Fahrzeug nicht mehr. Wären da nicht – Risiko-Abwägung – reine Verbrenner, die günstiger sind, die nur ein wenig mehr verbrauchen, momentan nicht doch noch besser – vom wirtschaftlichen/persönlichen Risiko her gesehen?

  5. Ich konnte den Ampera fahren und frage mich immer, warum dieser nicht als E-Auto bezeichnet werden kann. Ich weiss, dass er als "serieller Plugin Hybrid" läuft, aber für mich ist der Ampera näher an einem E-Auto als an einem klassischen Hybrid wie z.B. dem Prius, welcher ja beide Motor zu Fortbewegung nutzt.
    Wie würde man dann ein reines E-Auto nennen, wenn ich auf einem Anhänger ein Notstromaggregat hinter mir herziehen würde, welches Strom für mein Auto produziert? Mal abgesehen davon, dass das natürlich nur eine Spass-Idee ist, frage ich mich, ob ich dann kein E-Auto mehr hätte?
    —-
    Aber zurück zum Thema. Was ich am System des Ampera gut finde ist, dass er für circa 60km rein elektrisch fährt. Dies bietet mir die Möglichkeit für eine "kleine" Strecke CO²-frei unterwegs zu sein. Bei dem Prius z.B. schaltet sich ab 1,5 km und/oder Geschwindigkeiten von über 30km/h sofort der Benziner zu. Beim Ampera kann ich das manuell steuern. Somit habe ich für den Alltag imho ein E-Auto.
    ——
    Schaut man sich meine persönlichen Strecken an, würden mir 60km ohne Probleme reichen. Somit ist für mich bzw. meine persönliche Strecke ein Verbrennungsmotor deutlich CO²-feindlicher als ein E-Auto mit Reichweitenverlängerer, der sich aber bei mir kaum einschalten müsste.

  6. Ralf, für mich ist das so extrem wichtig klarzustellen, weil die Werbung vom Ampera suggeriert, man würde keinen Verbrenner mehr haben, sondern ein reines E-Auto. Zumindest kommt das für mich so rüber. Die Nachteile beim Ampera überwiegen insofern, dass Du die Wartung und Reparatur für einen Verbrenner hast und dann zusätzlich das Risiko, dass Dein Akku vom Elektromotor irgendwann auch ausgetauscht werden muss. Je mehr Komponenten, desto anfälliger, sage ich jetzt mal "pauschal". Würde mich da gern nochmal bei Opel direkt schlau machen, habe aber noch keinen direkten Kontakt.
    Ich habe nix gegen den Ampera, das auch gern nochmal klar gestellt! :-)

  7. Das stimmt + Nicole Y. Männl, die Werbung ist verwirrend, insbesondere auch die Verbrauchsangabe ist kompletter Nonsense. Angegeben wird der Benzinverbrauch auf den ersten 100km wenn man mit vollen Batterien losfährt.

  8. Pingback: nicole 0511web
  9. … schön anzusehen, wie ich finde… aber gute 100 km Reichweite ist ein Witz… da ist noch ein weiter Weg der Forschung von Nöten… praktikable E-Fahrzeuge zu einen akzeptablen Preis sehe ich noch lange nicht… da müssen sich die Hersteller mal tüchtig anstrengen, mal Gas geben und mal ein paar bessere Ideen entwickeln… Elektro ist sicher nicht der Weissheit letzter Schluss…

  10. + Nicole Y. Männl + Frank Endriss Dass die Werbung etwas verwirrend ist, habe ich schon öfters gehört. Ich bin auch nicht im WWW unterwegs um den Ampera zu bewerben. Das möchte ich noch kurz erwähnen. Für mich ist die Idee eines Range Extender nur sehr gut. Natürlich ist mir bewusst, dass es dann mehr Teile gibt, die ausfallen bzw. kaputt gehen können. Das ist korrekt.
    Zum Thema Verbrauch: Das liegt meines Wissens nach an der R(EC) 715/2007 Regelung, welche den Verbrauch auf den ersten 100km als Angabe vorschreibt. Opel rechnet jetzt einfach die ersten 60km ab und nimmt dann den Verbrauch des Benzinmotors. Alleine liegt der Verbrauch laut Opel bei circa 5 Liter pro 100km.
    Den Akku wird man laut Opel austauschen können. Somit soll der Ampera auch gebraucht gekauft werden können, ohne dass man Angst haben muss, dass der Akku nur noch 10km weit reicht nach ein paar Jahren. Ausserdem gibt es 8 Jahre Garantie auf den Akku. Preise hat Opel jedoch nicht veröffentlicht, da alles noch in der Überlegung/Planung ist.

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