Heiter bis wolkig auf der Silvretta E-Auto Rallye, Tag 1

Der erste Tag der Silvretta E-Auto Rallye – immer ein großes Hallo, wenn sich die E-Mobilisten wieder treffen. Das Schöne dabei: markenübergreifend begrüßt man sich freundlich, teilweise liegen wir uns sogar in den Armen vor (Wiedersehens-) Freude. So eine E-Auto Rallye erzeugt einen großen Zusammenhalt. Man ist im Thema, hat das gleiche Thema.

Briefing – umschlagfrei, mündlich

Das Fahrerbriefing (siehe Video reiche ich nach, die Internetverbindung im Hotel ist wirklich sehr mau) heute ist obligatorisch gewesen, wird aber doch meistens dazu genutzt, das Meet und Greet zu absolvieren. Alle, die sich im Fahrzeugzelt noch nicht getroffen haben, sind spätestens hier.

Die Brennstoffzellen sind dieses Mal – aufgrund der hohen Teilnehmerzahl – nicht mehr im Zelt untergebracht. Teilweise, so hörte ich, nutzt man sogar die Hotelgaragen zum Unterstellen (wenn man in der Nähe von Start und Ziel wohnt). Mich wunderte es etwas (orgatechnisch gesehen), dass ich keine ausgewiesenen Stellplätze für Wasserstofffahrzeuge sah.

Promis am  Start

Auch Promis findet man am Start. Team Fräger hat den (guten Bekannten) „Lafer“ begrüssen können. Mola Adebisi gab – neben mir – ein Interview für NTV. Normalerweise klicke ich nicht auf die iPhone Kamera, weil ich nicht „promigeil“ bin, aber für Euch habe ich gern ein Foto gemacht (reiche ich nach). Kurz vor dem Start bin ich dann nochmal Rtg. Vallülasaal und hatte nichts dabei, keine Tasche, kein iPhone, keine Kamera – ich ging also techniktechnisch gesehen „nackt“ entlang, da war der Mola ganz allein neben seinem Fahrzeug. Boah, habe ich mich geärgert, dass ich nicht ein kleines kurzes+lockeres Videointerview machen konnte. Rein technisch gesehen eben nicht. Notiert habe ich mir: nimm wenigstens das iPhone nächstes Mal mit, wenn Du Dich weiter als 5 Meter entfernst.

Zurzeit sitze ich gerade neben dem Stromos und tippe diese Zeilen, so langsam bereiten wir uns auf den Start vor. Die letzten Absprachen zwischen Pilotin (mir) und Co-Pilot (Christian Stüker) erfolgen.

 

Zeitsprung:

Zieleinfahrt, sie war da! Ohne Mittagspause, ohne Verschnauferchen sind wir durchgefahren. Ich hatte gehofft, ich könnte zwischendurch noch das eine oder andere twittern oder auf Facebook posten, aber wir waren genau im Zeitrahmen und haben nur einmal 5 Minuten Vorzeit abwarten müssen.

Wie stellt man sich das heute vor, wo sind wir lang gefahren? Hauptsächlich die Bielerhöhe, das sind – gefühlt tausende von – Kehren aneinander gereiht, erst die Steigung, dann Steigung und danach Steigung, eine sehr harte Tortur für den Stromos. Was den Energieverbrauch angeht, versteht sich. Ich habe den Stromos aber gut bergauf fahren können, was das Fahrverhalten + Straßenlage anging. Wir hatten zwar noch fast ein Drittel des Stroms zur Verfügung, aber die Reststrecke und die Anzeige der Reichweite passten – natürlich! – nicht. Jedoch lag vor uns eine phantastisch geeignete Rekuperationsstrecke. Die galt es auszunutzen und das haben wir auch getan.

Bei der Zieleinfahrt – nach knapp 100 km – hatten wir wieder 33% Restkapazität, angegeben wurde die Reichweite per Bordcomputer mit 40km (wenn wir weiter hauptsächlich bergab gefahren wären, versteht sich, da ja kumuliert wird).

Abendprogramm

Der Abend wurde auf den Hütt’n (Nova Stoba) verbracht. Dort erfuhren wir (Team 221) auch unsere Ergebnisse. Wir haben heute leider – was die Wertungsprüfungen anging – ein bisschen zuviel vergeigt, aber wir haben uns für Morgen schon neu konditioniert. Neuer Tag, neues Spiel, neues Glück! Es gab viele andere, die heute einfach mehr oder weniger mehr besser waren, auch unsere Teamkollegen.

In der Energiebilanz für sparsames bzw. effizientes Fahren in unserer Klasse wären wir heute aber bestimmt ganz vorn dabei gewesen!

Die Tageswertung gibt es hier: http://www.motor-klassik.de/rennsport/ergebnisse-der-silvretta-e-auto-rallye-2011-3865713.html

 

Ein Störer, fast Zerstörer?

Zu bemerken war noch, dass ein TV-Team (nicht im E-Auto) leider die E-Rallye-Strecke „unsicher“ gemacht hat. Uns ist er dreimal „in die Quere“ gekommen und hat unseren Fahrrythmus gestört. Das sollte eigentlich nicht passieren, ich hoffe, dass die Medienteams für den morgigen 2. Tag besser gebrieft werden, was sich gehört!

Hütt’nabend

Wie es auf der Hütt’n zuging? Gutes Essen, gute Laune und wieder Prominenz. Mit dem Klaus Ludwig habe ich ein Zwinkern ausgetauscht, leider saß er zu weit weg, um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Dafür habe ich mich kurz mit Jürgen Vogel unterhalten, bzw. ich kam dazu, als er sich mit Bernd Georgi unterhielt und quatschte aus Versehen dazwischen. Aber Jürgen hat es locker mit einem typischen Grinsen beantwortet. Ein äußerst sympathischer Promi, der allürenfrei an der Abendveranstaltung teilnahm.

Und jetzt Musik!

 

Gute Nacht, Morgen (bzw. Freitag) wird ein harter Tag, ich wünsche Euch was, … drückt allen Stromos-Teammitgliedern (217, 221, 224) die Daumen!

Disclosure: Dieser Artikel spiegelt meine eigene Meinung wieder. German E-Cars erstattet mir die Reisekosten bei der Teilnahme an der Silvretta E-Auto Rallye.

Ein Gedanke zu “Heiter bis wolkig auf der Silvretta E-Auto Rallye, Tag 1

  1. Pingback: electrive.net » Renault Frendzy, Schaeffler, ColognE-mobil, Carbazol.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.