Kia Rio 2017

Der neue Kia Rio in der vierten Generation

Der neue Kia Rio – ich bin ihn schon gefahren. Ich war unterwegs in Lissabon und der näheren Umgebung. Portugal hat eben ganz schöne Ecken und das passende Wetter, wie man sieht … hier auf den Fotos eine Straße nahe der Küste in den Bergen. Über Land, ein kurzes Stück Autobahn und einmal mitten durch die Stadt war ich mit dem Kia Rio auf kurzen Testfahrten.

In Portugal mit dem Kia Rio 2017

Wie sieht der neue Kia aus?

Optik und Design gefallen mir auf Anhieb. Sogar das Rot ist außergewöhnlich gut in meiner Wertung davon gekommen. Obwohl ich ja sonst immer sage, dass Rot nichts für kleinere Stadtautos ist. Aber das Signalrot metallic steht dem kleinen Kia Rio. Die weiteren Lackierungen, die zur Auswahl stehen, sind dann eher gedeckte Farbtöne. Auch nicht schlecht, aber eben anders!

Kia Rio 2017Die Tigernase – also der Kühlergrill – ist charakteristisch. Die Chromspange erinnert mich an ein Armband, das ich mal hatte – leider habe ich es verloren. Typisch ist auch das – zurzeit herstellerübergreifende moderne – weit offene schnappende Tigerschnäutzchen unter der Spange. Nein, ein Haifischmaul ist hier nicht zu finden, denn der Rio hat ja schließlich eine Tigernase (Späßchen)! 

Dreizylinder-Turbo und fünf Türen für den Kia Rio

Der erste Trip, über den ich ein wenig berichten möchte, ist die Landstraße. Kurvig und teils bergig war die Strecke. Hier schnaufte der Kleine schon ein wenig bei den wirklich steilen Passagen und man bewies Geschick, wenn man den Schwung perfekt ausnutzte. Mir gingen sofort meine Erfahrungen mit den Kasseler Bergen durch den Kopf. Da ich selber privat keinen potenten Sportwagen fahre, komme ich jedoch mit einer „steilen Situation“ gut zurecht.

Kia Rio 2017

Der kleine Benzinmotor – Dreizylinder, ein Liter Turbo – war ansonsten erstaunlich flink und man kann ihn ruhig aufdrehen, wenn gewünscht. Ich fand ihn sogar angenehmer zu fahren als manche anderen Autos im B-Segment, die mehr Hubraum ohne Turbogedöns haben. Mit Schwung ging es zur Auffahrt der Autobahn. Als ich dort ein Teilstück fuhr, fehlte mir ein wenig der sechste „Entspannungsgang“ im Rio, nachdem ich den Kleenen auf Geschwindigkeit gebracht hatte. 

Fünf Gänge und fünf Türen, das hat das Modell mit dem 100 PS Motor. Der 20 PS stärkere Dreizylinder-Turbo hat dann 6 Gänge, habe ich nachgelesen! Leider bin ich dieses Modell mit 6 Gängen nicht gefahren, aber für Kaufinteressenten würde ich einen Vergleich bei einer Probefahrt auf jeden Fall vorschlagen. 

Kia Rio 2017

Hier ist das Rot noch einmal besser in der Wirkung zu sehen. Auf den anderen Fotos wirkt das Rot etwas zu matt – kommt natürlich auch immer etwas auf die Umgebung und den Screen drauf an.

Die 17-Zoll-Schuhe gibt es beim Einstiegsmodell des Kia Rio nicht, sondern nur in den Sondereditionen. Was soll ich sagen? Zu einem roten Kleid würde ich auf jeden Fall diese „High Heels“ in Alu empfehlen, denn sie schmücken den Kia Rio doch sehr. 

Mir hat der kleine Rio Spaß gemacht, als übersichtliches Stadtauto für jeden Tag und als kleiner Landstraßenräuber ist er – meiner Meinung nach – eine Empfehlung. 

 

Danke an KIA für die Einladung zur Presseveranstaltung und die Möglichkeit eine Testfahrt mit dem Kia Rio zu unternehmen.

 
Die Kraftstoffverbrauchs- und Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO/EG/715/2007 in der jeweils gültigen Fassung ermittelt. Je nach Ausstattung sind die CO2-Emissionen und Kraftstoffverbräuche geringer. Kraftstoffverbrauch Kia Rio 1.0 T-GDI (74 kW / 100 PS): innerorts 5,2; außerorts 4,1; kombiniert 4,5; CO2-Emission 102 g/km.

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