Nissan GT-R am Nürburgring

Spaß bei jedem Wetter mit dem Nissan GT-R

Auf der Einladung stand „Nissan GT-R“ – und noch einiges anderes! Aber der GT-R hat mich am meisten gereizt. Da muss ich doch einfach hinfahren, dachte ich mir beim Lesen der E-Mail. Die Location ist mir zudem wohlbekannt: Der Nürburgring. Das ganz Besondere dabei ist, dass nur Ladies eingeladen waren. Eine sehr schöne Idee. Nicht, um die „Jungs“ auszusperren, sondern um sich mal richtig in Ruhe besser kennen zu lernen oder ganz neue Gesichter zu entdecken. 

Zicken? Fehlanzeige! Die teilnehmenden Frauen waren alle super drauf. Wir hatten sehr viel Spaß an beiden Tagen. Und es sind tolle Fotos entstanden. Der einzige Mann in unserer Runde war nämlich der Fotograf. Aber denkt nicht, dass er „gestört“ hätte. Beim gemeinsamen Abend in der Pistenklause hat er sogar einen süßen Spitznamen bekommen … aber ich gerate ins Plaudern. Ich wollte ja eigentlich vom Nissan GT-R erzählen.

Nissan GT-R am Nürburgring

Als ich im Nissan Nismo Showroom ankam, standen sie schon da. Wie die Perlen an der Schnur aufgereiht. Die GT-R in drei verschiedenen Farben. Meine Lieblingsfarbe war sofort klar und mit dieser PS-Kombination ist sie wohl waffenscheinpflichtig: Gun Metallic. 570 PS ist mal eine Ansage. Genau das Richtige. 
 Nürburgring im Winter

Wobei – der Nürburgring war nicht so gut zu befahren, da lag morgens noch Schnee drauf. Was mich aber nicht weiter störte, denn interessant ist ja auch, wie sich ein Sportwagen bei Schmuddelwetter auf der Straße verhält.
So habe ich dem Nissan GT-R mal tief ins Auge geschaut und mich als erstes auf den Beifahrersitz gesetzt. Wie? Nicole als Beifahrerin? Am liebsten, wenn eine Nicole fährt. Die Auflösung: Meine Namensschwester Nicole vom Auto-Medienportal und ich haben uns einen GT-R geteilt. Sie kannte ihn schon und ich wollte ein paar Fotos machen. 

Schau mir in die Augen, GT-R!

Nissan GT-R am Nürburgring

Naja, es war sehr kalt und ich habe nur unbedeutende Straßenfotos zustande bekommen. Links und rechts lag Schnee, der Asphalt war grau und glitschig. Ich erspare euch die Tristesse. Wir sind dann nach einer Weile wieder zurück gefahren, diesmal war ich am Steuer. Als wir den GT-R abstellten, war ein junger Mann sehr interessiert an den GT-R-Modellen.

Nissan GT-R am Nürburgring

Ich fragte ihn, ob er denn schon mal mitgefahren wäre. Er verneinte. Der Fotograf und ich wollten ein paar Außenaufnahmen machen, und Jan-Marco (der junge Mann) fragte, ob er mitkommen könne. Klar, gar kein Problem. Wir stiegen ins Auto und fuhren los.

Straßentauglich bei Matschwetter ist der GT-R auch

Nissan GT-R am Nürburgring

Erstmal durch eine Pfütze und dann die Rampe hinunter. Als ich den U-Turn am Rampenende schwungvoll nahm, war er ganz begeistert. An der nächsten Ampel schaute ich rüber und erblickte leuchtende Jungs-Augen. Es war alles frei und ich dachte mir, bis zur erlaubten Höchstgeschwindigkeit gebe ich mal alles und fuhr schwungvollst an. Der 3,8-Liter-V6 Motor ließ sich nicht lumpen. Jan-Marco neben mir war völlig aus dem Häuschen. Hey, das war schnell. 

Schnell war auch unsere Fotosession. Wir stiegen im Nullkommanix aus, ich stellte mich – bibbernd – an den GT-R und der Fotograf ließ dreimal den Auslöser klicken. Fertig! Hier das Ergebnis vom Profi mit dem Profi:

Nissan GT-R am Nürburgring

Zurück im warmen GT-R fuhren wir den Fotografen wieder zum Nissan Nismo Showroom zurück. Ich bemerkte die immer noch leuchtenden Augen von Jan-Marco und fragte ihn, ob er denn noch länger mitfahren wolle. Er nickte eifrig und begeistert. Gerade hatte er mir nämlich das Kompliment gemacht, wie hervorragend ich Auto fahren würde. Dieses Kompliment sollte belohnt werden. Nachdem wir kurz Bescheid gesagt hatten und das OK der Mutter, ging es nochmal auf die Landstraßen rund um den Nürburgring. 

Die Stellen, an denen es glatt war, nahm ich mit höchster Aufmerksamkeit und Vorsicht. Doch wo es ein bisschen trockener war, brachte ich Jan-Marcos Augen wieder zum Strahlen und ihn zum Wow-Sagen. Ich glaube, ich habe zwei gute Dinge getan: Erstens ist der Junge jetzt sportwagen-verrückt (gut so) und zweitens habe ich bewiesen, dass Frauen richtig gut Autofahren können. 

Getestet und für gut befunden

Nissan GT-R am Nürburgring

Auch am nächsten Tag auf dem Verkehrsübungsplatz bewies der Nissan GT-R, dass er exzellent auf nasser Fahrbahn auf Hindernisse (Wassersäulen) reagiert und sehr gut steuerbar bleibt. Ein sehr, sehr schönes Erlebnis, bei Schmuddelwetter mit dieser Sportskanone zu fahren. Das nächste Mal möchte ich dann gern bei trockener Straße und warmen Sonnenschein ein bisschen mehr Gas geben können. GT-R? Gern wieder!

Danke für die Einladung an Nissan!

Ø Verbr. innerorts: 17.0 l/100km | Ø Verbr. ausserorts: 8.8 l/100km | Ø Verbr. kombiniert: 11.8 l/100km
Ø CO2-Emission komb.: 275 g/km | Effizienzklasse: G

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