Der neue Mazda2 – ich war schon dabei

Mazda 2

Den neuen Mazda2 gibt es seit wenigen Tagen auch live und in Farbe (beim Händler) zu sehen. Zum Beispiel in Cyanitblau Metallic, das außergewöhnliche Metisviolett Metallic (das man nicht mögen muss, damit fällt man aber auf). Bekanntere Farbtöne sind Obsidiangrau Metallic, Mitternachtsblau Metallic, Plutossilber Metallic, Onyxschwarz Metallic, Satinweiß Metallic und Purweiß. Die exklusiv-knallige Mazda Farbe Rubinrot Metallic ist hier im Bild. Und obwohl ich sonst die rote Farbe eher bei Sportwagen sehe, gefällt mir das kleine Teufelchen so am besten.

Mazda 2

Es gibt 4 verschiedene „Lines“, da muss man sich dann im Konfigurator mal drin vertiefen. Das klamüsere ich jetzt nicht auseinander, das kann der Freundliche besser. Nur, um es erwähnt zu haben, der Mazda2 startet – preislich und ausstattungsmäßig – mit der leicht spartanisch anmutenden Prime-Line, dann kommt die Center-Line, gefolgt von der Exclusive-Line, die man (zukünftig) in der meistverkauften Ausstattungsvariante sieht. Schön gemacht und am kostenintensivsten ist die Sports-Line. Die hat mir natürlich am meisten zugesagt. Leider sind von der Sports-Line die Fotos ins Wasser gefallen, da es den ganzen Tag geregnet hat. Die Center-Line ist also hier im Bild – in der Galerie im unteren Teil sind dann noch 2 Sports-Line Interieur-Fotos.

Mazda 2

Meine Erinnerungen an den verregneten Tag in der Sports-Line (Foto in der Galerie):
Inmitten der Instrumententafel ein großes Rundinstrument. Nein, die Geschwindigkeit kann man nicht ablesen. Es ist auch keine Uhr. Das wichtigste überhaupt, nämlich den Drehzahlmesser bzw. natürlich die Anzeige per Zeiger kann man dort sehen. Für das Tempo ist kein einziger Zeiger da. Da gibt es unten rechts im besagten Rundinstrument ein kleines Eckchen, auf dem per Digitalanzeige die Kilometer pro Stunde angezeigt werden. Ein sehr schöner kleiner Effekt: Der Beifahrer kann von der rechten Seite aus nicht einsehen, wieviel der Fahrer „drauf“ hat. Das verhindert vielleicht das eine oder andere Mal diese Diskussionen, wenn man mal ein paar Kilometerchen mehr drauf hat, als der Beifahrer dieses wünscht.

Doch die Pilotin des etwas sportlicher angehauchten Maschinchens braucht die Augen nicht mehr von der Straße zu nehmen, um die Geschwindigkeit abzulesen oder gar die einfache Pfeilnavigation abzulesen. Die Zauberabkürzung nennt sich „HUD“ (= Head-Up-Display). Active Driving Display ist die mazdaeigene Bezeichnung. Zuerst sehr gewöhnungsbedürftig, aber dann überwiegt die Bequemlichkeit. Wobei das (versenkbare) Scheibchen Kunststoff sehr deutlich in der Windschutzscheibe zu sehen ist, was mir nicht so gut gefiel. Aber für die „Klasse“ (B-Segment) ist es okay.

Mazda 2

Was ist mir noch aufgefallen?

Der Mazda2 hat 5 Türen. Punkt. Zur Erklärung: Nein, es ist kein 3-Türer geplant.

Schon in der Basisversion Primeline ist die Berganfahrhilfe dabei. Hey, ich kann super am Berg anfahren, habe damit null Probleme. Aber ich finde es sehr angenehm, wenn ich ganz entspannt von der Bremse aufs Gas wechseln kann (bei getretener Kupplung) und locker losfahren kann. In Hannover hatte ich ja seltener so viele Mini-Steigungen. Aber in Stuttgart ist es gang und gäbe, da geht es auf und ab. Auch bei der kurzen Probefahrt in Barcelona habe ich die Berganfahrhilfe mehrere Male gut gebrauchen können.

Die Dimensionen im Innenraum: In den Mazda2 passen auch größere Fahrer. Erklärung? Gern! Die Vorderräder sind 80 mm nach vorn gerückt, die A-Sa?ule ebenfalls um 80 mm zuru?ckversetzt. Vom Platzangebot also vergleichbar (innen!) wie im Mazda3.

In die Gänge kommen: Wer Automatik mag, kann das SKYACTIV-Drive Sechsstufen-Automatikgetriebe wählen oder für die Liebhaber des manuellen Gangwechsels steht das SKYACTIV-MT Schaltgetriebe mit fu?nf bzw. sechs Ga?ngen zur Wahl (5 oder 6 je nach Motorvariante).
Das Start-Stopp-System i-stop ist serienma?ßig.

Sicherheitssysteme
Beim i-ACTIVSENSE gibt es die aktiven Sicherheitssysteme: erweiterter Spurwechsel-Assistent, Ausparkhilfe , City-Notbremsassistent, Spurhalteassistent und Fernlichtassistent. Wobei ich nur den Spurwechsel-Assi ausprobiert habe, das sind die Warnleuchten im Seitenspiegel. Für andere Spirenzchen gab es (zeitlich gesehen) keine Gelegenheit (Notbremsen ist nie toll) oder es war zu hell (für den Fernlichtassi).

Connectivity
Auch hierfür fehlte die Zeit: Das Smartphone-kompatible Konnektivita?tssystem MZD Connect mit neuen Internet-Funktionen. Würde ich gern mal in Ruhe unter die Lupe nehmen.

Kurz-Fazit zum Mazda2

Für seine Klasse macht er mir Spaß, aber natürlich am liebsten als Sports-Line. Wenn es „vernünftiger“ zugehen muss, kann man sicher auch eine gute Zusammenstellung finden. Die Pakete sind allerdings sehr restrikt und „mal dies hinzubestellen oder jenes abbestellen2“ ist nicht möglich. Aus Herstellersicht ist das eine vernünftige Entscheidung, denn der Mazda2 verkauft sich nicht unbedingt durch besonders herausgestellte Individualität. Es gibt auch noch 2 Sondermodelle, die ich mir aber nicht genauer angeschaut habe (Red Edition und White Edition, beide limitiert). Der Mazda2 ist ein praktisches, wendiges und kleines Auto, was den großen Brüdern und Schwestern von Mazda mittlerweile in nicht mehr viel nachsteht. Auch im äußeren mazdatypischen Erscheinungsbild, Stichwort KODO Design. Mazda2, ein außergewöhnliches Auto seiner Klasse. Gut gemacht, Mazda, weiter Zoom-Zoom-en!

Hier noch ein paar weitere Fotos vom Mazda 2:

3 Gedanken zu “Der neue Mazda2 – ich war schon dabei

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