Opel Ampera und Chevrolet Volt werden "bombensicher" gegen Explosion modifiziert

Opel Ampera und Chevrolet Volt werden „bombensicher“ gegen Explosion modifiziert

Das, worüber ich immer (im stillen Kämmerlein) spekuliert habe, bei jeder Meldung, die ich las, wird uns hier bestätigt: das Handling nach dem Unfall war nicht vorschriftsmäßig (Entladung notwendig). Ich konnte mir auch nichts anderes vorstellen, als dass dort ein vorsätzlicher (=Test) oder versehentlicher (=menschlisches Versagen) Fehler passierte.

Zitat, auf das ich mich beziehe (siehe Link zu opelz-blog.de):
Jetzt muss man dazu sagen, dass es für Elektrofahrzeuge besondere Regeln gibt, so sollte man die Batterie bei einigen Herstellern z.B. nach einem Unfall direkt entladen, dieses passierte bei dem Testversuch (natürlich) nicht, schließlich wollte man sehen was passiert. Auch bei normalen Fahrzeugen kann übrigens die (dann nur normale Autobatterie) durch einen (internen) Kurzschluss explodieren.

Was ich dann aber nicht verstehe, dass die Meldungen nicht von vorneherein richtiggestellt worden sind, dass die „Aktion“ nicht als „Experiment“ von Anfang an tituliert wurde. Warum geschieht das erst im Nachhinein? Die Außenwahrnehmung wäre ganz anders gewesen. Oder schreibt die PR jetzt gerade das Drehbuch um?

Wie auch immer: es ist wichtig, dass Autos mit elektronischen Bauteilen sicher sind. Wenn dieser Vorfall dazu – markenübergreifend – beiträgt, dann hat er sich auf jeden Fall „gelohnt“.

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Ein brandheißes Thema glüht aus: Der Opel Ampera wurde überarbeitet!
Nicht nur der Opel Ampera, nein auch der Chevrolet Volt wurden nun überarbeitet. Bevor die ersten Opel Ampera an Kunden ausgeliefert werden, wird Opel nämlich sämtliche Fahrzeuge modifizieren. Diese U…

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17 Gedanken zu “Opel Ampera und Chevrolet Volt werden "bombensicher" gegen Explosion modifiziert

  1. ein ähnliches problem stellen doch auch die solaranlagen auf hausdächern dar. auch hier laufen die feuerwehrleute gefahr, beim löschen einen elektrischen schlag zu bekommen.

    alles eine frage des handlings und wissens. (die letzten zuckungen der fossil-lobby gegen e-autos? 🙂 )

  2. Bruno, richtig. Und wenn wir anfangen darüber nachzudenken, dann ist schon die Bedienung eines Haarföns lebensgefährlich oder zumindest gesundheitsschädigend.
    Mir ist mal ein Fön implodiert, eine riesige Stichflamme kam heraus. Das hätte mir das Gesicht und/oder alle Haare verbrennen können. Fehler: Kabelbruch, daher Kurzschluss. Woran es lag? Kann viele Ursachen haben. Diese können beim Hersteller/in der Produktion, bei mir (ungewollter Fehler Handling, Gerät zu lange eingesetzt) oder in der Kombination von beiden liegen. Who knows?
    Allerdings hätte ich erwartet, dass wenn so ein Fehler passiert (Kabelbruch), die Sicherheitsmaßnahmen so gelagert sind, dass mir nichts passiert/passieren kann. Und damit sind wir wieder beim Thema.

  3. Genau, Bruno, niemals 100% Sicherheit. Und das muss man dem Verbraucher aber auch deutlich machen. Per se, nicht pro Produkt. Die Aufmerksamkeitspflicht des verantwortungsbewussten Verbrauchers wäre ein Begriff.
    Die Aufkleber auf Mikrowellen, dass man dort keine kleinen Pudel trocknen darf, sind allerdings Auswüchse, die ich nicht gut finde … 🙂

  4. stimme +Bruno Jennrich zu. Wir sind am Anfang. Vergleicht man das erste Auto (1889 oder so), das erste Handy oder den ersten PC mit den heutigen Formen, dann haben wir da auch den einen oder anderen Fortschritt gemacht. Und genauso wird es mit der E-Mobilität gehen. Jedes Jahr wird es etwas Neueres, Bessere und mit den Jahren auch etwas Günstigeres geben.

  5. Pingback: nicole 0511web
  6. Die Dinger wurden alle zurück gerufen, weil eine Batterie in einem Crashtest Auto nach 3 Wochen unbeaufsichtigter Lagerung auf dem Schrottplatz Feuer gefangen hat! Dabei muss die Batterie sofort abgeklemmt werden nach einem Crash…

  7. Außerdem geht auch mal iPhone4 in Flammen auf (das im Flugzeug, da gab es nicht so viele detaillierte Info, oder?) und trotzdem nutzen es immer noch Millionen – ohne Angst!

    Life is a risk – no risk – no fun! 🙂

  8. Ja, Ralf, Deine Einstellung/Meinung finde ich gut.
    Man kann ja kritisch sein (bin ich immer), aber man darf die Hoffnung auf den Fortschritt und Verbesserung nie aufgeben. Und man muss den Fortschritt in Verbindung mit Sicherheit auch fordern. Fördern auch, … 🙂

  9. Wie sieht bei den E Teilchen eigentlich die Feinstaubplakette aus ?
    Wie und was kann besteuert werden wenn die Einnahmen durch die Mineralölsteuer zurück gehen ? Was wird aus den Tankstellen ?
    ???

  10. Plakette: Für mein Nicht-E-Auto hat das damals ein Händler gemacht, der noch nicht mal mit meiner Marke übereinstimmte (Porsche, MINI). Es werden ja nur die Daten vom Fzg-Schein überprüft.

    Wenn eine Schlüsselnummer vorhanden ist, die mit den Online-Formularen passt, könnte man eine Plakette sogar online bestellen. "Sicherer" wäre, wenn man sich die Plakette abholt, habe ich öfter gelesen (ich weiß nicht wieweit die Behörden jetzt aktuell sind).

    Auf den diversen Hannover-Seiten habe ich nichts zu E-Autos gefunden, was die Plakette betrifft. DAS ist natürlich schon ein Armutszeugnis.

    Mineralölsteuer? Ich bin da kein Experte, aber die Tankstellen werden sich anpassen müssen (Shell hat mir so etwas bestätigt). Auf Null werden wir den Kraftstoffverbrauch an fossilen Brennstoffen nicht sofort herunter bekommen, da neben "normalen" Autos auch Hybridfahrzeuge zum Einsatz kommen. Selbst Ampera und Volt brauchen noch Sprit!
    Das Geschäft wird – marktorientiert – auf batterielektrische Fahrzeuge (Ladesäulen, Quick-Drop) und Wasserstoff-Fahrzeuge umgestellt werden. Tankstellen werden nicht aussterben, Energie werden sie uns immer liefern. Ohne Energie keine Mobilität.

  11. OK, also wird der Sprit teurer werden, vielleicht mit 150 Oktan und einem Bio Zusatz. Der Ölpreis wird sich dann wie der heutige Strompreis verteuern, ganz nach dem Motto kauft Energiesparlampen und verbraucht weniger Strom. Dann wird der Strompreis schon ansteigen, die Begründung dazu ist ja schon einfallsreich.

  12. Wenn weniger fossiler Brennstoff wie Benzin/Diesel verkauft wird, wird auch weniger produziert, da die Nachfrage sinkt, wird es höchstwahrscheinlich auch teuer, aber nicht exorbitant.

    Aber: der größte Teil des Spritpreises heute ist momentan die Steuer!

    Wir werden eine >2-Klassen-Strom-Gesellschaft< haben. Eine, die selber den Strom mit produziert (z. B. Solar) und eine, die nur konsumiert. Wie sich der Strompreis verhalten wird? Da bin ich zu wenig involviert, um eine fundierte Prognose ausstellen zu können. Aber ich kann mir vorstellen, dass z. B. mehr Prepaid-Stromkarten-Modelle für E-Autos in Umlauf kommen – um bedarfs- und verbrauchsgerechter agieren zu können. Hoffentlich konzern-übergreifend, sonst haben wir wieder das VHS-, Beta und Video 2000 Problem …

  13. Warten wir mal ab, das die Steuer des größten Teil am Benzinpreis aus macht ist ja bekannt. Ich finde es auch immer wieder Klasse wenn sich Politiker hin stellen und sagen das die Preise jetzt endlich mal überprüft werden müssen. Einfach die Steuer anpassen, aber die Tasche des Finanzministers ist ja leer. Schaun wir mal was in Zukunft für Ausreden genommen werden. Ob ein Verbrennungsmotor zur Herstellung von Energie für die Batterien ist bezweifle ich jedoch. Da kann man nur auf die schnelle weitere Entwicklung von Lipos setzen.

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