Was bringt die Zukunft bei Ford? Booms im Video-Interview über Elektro-Autos, Hybrid, Carsharing

Ein kleiner Tages-Ausflug zur Pressekonferenz von Ford, eingebettet in die Regionaltour 2011 war gestern angesagt. Zudem standen 32 verschiedene aktuelle Ford-Modelle zur Probefahrt bereit – vom Ford Ka bis zum 240 PS Mondeo. Also theoretisch hätte ich gern 32 Tage Zeit gehabt, um jedes Modell einzeln und in Ruhe zu testen. So habe ich mir lediglich vier Modelle geschnappt und habe sie mal kurz über die Landstraße „gejagt“, um mir einen schnellen Eindruck zu verschaffen.

Ford Ka Grand Prix II, Ford Mondeo (6-Gang-Schaltgetriebe EcoBoost  mit 176 kW (240 PS) , Ford Fiesta S und Ford Kuga (PowerShift-Automatikgetriebe mit Doppelkupplungstechnologie)

Auf der Pressekonferenz wurde mit vielen Zahlen jongliert, ich habe hier die Unterlagen, aber was mich noch viel mehr interessiert hat, war die „Zukunft“ von Ford, bzw. wie sich Ford die Zukunft – strategisch gesehen – vorstellt. Allseits beliebt, nachgefragt und oftmals immer ein bisschen modifiziert (wegen neuer Erkenntnisse, Strategieänderung etc.) sind die Auskünfte zum Thema Elektro-Autos, Hybrid und Carsharing.

Diese drei Punkte haben Wolfgang Booms (Geschäftsführer Marketing und Vetrieb, Ford) und ich in einem kleinen Video-Interview nach der Pressekonferenz besprochen:
Wolfgang Booms über Elektro-Autos, Hybrid und Carsharing

Ford Focus Electric: 2012 erscheint das batterielektrische Fahrzeug, das eine Reichweite von 160 Kilometern erreichen soll.

Hybrid-Fahrzeuge (HEV) – In Hybrid-Fahrzeugen sorgen ein optimierter Verbrennungsmotor und ein Elektromotor für einen besonders geringen Verbrauch. Ford ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Voll-Hybriden und kann schon 2013 mehrere verschiedene Hybrid-Fahrzeuge in Europa anbieten.

Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (PHEV) – Plug-in Hybrid Electric Vehicles sind Hybrid-Fahrzeuge, die zusätzlich an der Steckdose aufgeladen werden können. In den USA führt Ford mit dem C-MAX Energi bereits 2012 sein erstes PHEV ein. Ab 2013 ist er auch in Europa erhältlich.

Brennstoffzellen-Fahrzeuge (FCV) – Der Elektromotor des FCV bezieht seine Energie aus einer Brennstoffzelle, in der Wasserstoff in Strom umgewandelt wird. Einzige Emission: Wasserdampf. 2004 startete Ford Flottentests mit dem Ford Focus FCV und arbeitet aktuell an weiteren Technologien für die Marktfähigkeit.

Weitere Info zum Thema Design und Erscheinungsbild:

Spannend noch die Aussage (aus der PK), dass das globale „Gesicht“ der Marke Ford maßgeblich von Deutschland bestimmt wird, … in dem Zusammenhang mit dem Evos Concept Car, das in Deutschland von den Designern aus Köln bestimmt wurde. Ford sagt, dass der Evos die überzeugende Vision verkörpert, die sie für künftige Modelle verfolgen.

Assistenten und Akzeptanz durch den Käufer

Ein Drittel der Käufer des Ford Focus entscheiden sich für den Einpark-Assistenten. Ähnliche Zahlen – 35-40% – erreicht der Brems-Assistent „Active-City-Stop“ (verhindert Auffahrunfälle bis zu einer Geschwindigkeit von 30km/h).

Das passivste Schutzsystem für „Dödelköpfe“ beim Aussteigen

aus dem stehenden Auto gibt es ab dem ersten Quartal 2012. Der Ford Focus Titanium wird serienmäßig damit ausgestattet, weitere Modelle werden folgen (teilweise auch optional). Was ist das, wie heißt das?

Türkantenschutz! Klingt wenig aufregend und irgendwie unsexy, hat aber etwas: es verhindert Kratzer und Dellen an den Autos. Also am eigenen und an dem, was neben einem steht. Eine schützende Leiste aus Kunststoff und Gummi. Das mechanische, patentierte System wird beim Öffnen der Fahrzeugtüren automatisch aktiviert: Wird eine der vier Türen nur einen kleinen Spalt weit geöffnet (circa 15 Zentimeter), rotiert die schützende Leiste dank Federdruck in Sekundenbruchteilen (60 Millisekunden) um die Türenkante. Auf diese Weise entsteht ein Puffer, der Beschädigungen an Karosserieteilen oder am Fahrzeuglack vermeidet. Das System verhindert 90 Prozent der Schäden an den vorderen Türen und 85 Prozent an den hinteren Türen. Übrigens geräuschlos!

Noch was Neues?

Bis 2013 sind für Europa 20 Modelle – neu oder komplett überarbeitet – mit neuen Technologien geplant. Erwähnt wurden der neue Ford B-MAX, Ford Focus Electric (batterieelektrisch), ein EcoBoost 3-Zylinder-Motor, der Ford Ranger, die SYNC-Technologie und der Ford Focus ST.

Ich bin auf jeden Fall auf den Ford Focus Electric gespannt und freue mich schon, wenn er für eine Probefahrt freigegeben wird.

Disclosure: FORD hat meine Reisekosten übernommen, redaktionell hat FORD jedoch keinen Einfluss auf meinen Artikel.

4 Gedanken zu “Was bringt die Zukunft bei Ford? Booms im Video-Interview über Elektro-Autos, Hybrid, Carsharing

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