Zieleinfahrt am 3.Tag Silvretta E-Auto

Warum Silvretta keine Limonade ist

Voller Begeisterung erzähle ich zurzeit meinen Freunden und Bekannten von meiner bevorstehenden Teilnahme als Fahrerin bei der Silvretta E-Auto Rallye Montafon. Dabei hole ich mir auch Feedback ein, was denn als Berichterstattung interessant für die Daheimgebliebenen sein könnte.

Dabei vergesse ich manchmal, dass nicht jeder so autobegeistert ist wie ich. Nur zur Erklärung, nicht etwa, weil ich hier „aufschneiden“ will, aber für mich sind Begriffe wie Nürburgring mit seiner Nordschleife, Oldtimer-Grandprix oder Mille Miglia ganz normale „Vokabeln“  – seit ziemlich langer Zeit. Gern besuche ich auch – wenn es zeitlich passt – Motorsportveranstaltungen und genieße die Atmosphäre, bewundere die Fahrzeuge und möchte am liebsten sofort in einige Modelle einsteigen und losfahren.

Darum ist „Silvretta“ für mich natürlich ein Begriff, den ich sofort einordnen kann. Die Verwechslung mit der Limo hat in einem der letzten Gespräche zur beiderseitigen Erheiterung beigetragen, wobei sich dann herausstellte, dass es – an sich – nur ein spontaner Hörfehler war, vielleicht auch, weil ich das R nicht ganz so deutlich gesprochen habe.

Und was ist „Silvretta“ nun genau?
Die E-Auto Rallye ist eine Premiere, die Silvretta Classic Rallye Montafon findet dieses Jahr schon das 13. Mal statt. Die Strecke ist für die E-Autos kürzer, führt aber (ebenso) in 3 Tagen durch überwältigende Landschaften und wunderschöne Bergpanoramen über 159 Kilometer und rund 2500 Höhenmeter durch das österreichische Bundesland Vorarlberg.

Während und nach der Silvretta werde ich einige Videos auch selber drehen und hier zeigen. Aber ich war schon ganz begeistert, was ich bisher an Material fand. Guckt einfach mal die ersten Minuten des Videos von 2008 (leider ist das Video nicht mehr verfügbar), als die Oldies noch ganz allein die Silvretta beherrschten, so gut kann ich es gar nicht beschreiben, wie man gucken kann:

E-Auto Rallye Montafon

Was mich besonders dabei reizt: die E-Auto Rallye Montafon wird (wie die Oldtimer-Rallye Silvretta Classic) auch mit Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsprüfung gespickt sein. Es kommt also hierbei auf Hundertstelsekunden an, die Abweichungen von den Sollzeiten der Präzisionsprüfungen soll möglichst gering ausfallen, desto weniger Strafpunkte gibt es nämlich. Also bloß keine Punkte, immer schön die Nullnummer oder nahe dran, dann ist’s richtig. Ach ja, und „Herumheizen“ ist natürlich auch nicht drin, denn die Silvretta Hochalpenstraße ist ein ganz normaler Bestandteil des öffentlichen Straßennetzes und dort verteilen sie die ganz, ganz bösen Punkte bei Übertretungen. Mein Beifahrer Alex (den ich Euch auch noch vorstellen werde), wird ganz schön oft die Nase im Streckenbuch und die Finger an der Stopuhr haben.

Neben den rund 180 Oldtimern, die ich mir auf jeden Fall auch genauer anschauen und umschwärmen werde, geht dieses Jahr für die E-Rallye neben weiteren 25 strombetriebenen Fahrzeugen „unser“ HONDA FCX Clarity (Brennstoffzelle!) mit mir auf die Strecke. Was  „Brennstoffzelle“ bedeutet und weitere Info zum Auto bekommt Ihr in einem anderen „Erklärbär-Beitrag“ von mir beschrieben.

Hier noch weitere „offizielle“ Informationen von Motor-Klassik und auch einige Bilder:

Premiere: Die erste Silvretta E-Auto Rallye
Sensationelle Fahrzeuge und Prototypen

Wie immer: über Feedback, Fragen, Anmerkungen und Jokes freue mich mich jederzeit. :-)

4 Gedanken zu “Warum Silvretta keine Limonade ist

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