Lexus Korso Nürburgring

Prolog-Tour: Korso mit Lexus auf dem Nürburgring

Stell‘ dir vor, du sitzt im Lexus und bretterst über den Nürburgring. Nein, nicht auf den Straßen drum herum, sondern auf der Strecke, die auch die Racer vom 24-Stunden-Rennen vor sich haben. Bevor die knapp 160 Rennboliden Gummi geben, kannst du die Eifel in ihrer schönsten Motorsport-Atmosphäre genießen. Ich hatte die Gelegenheit, mit dem Lexus-Lenkrad in der Hand nachzuvollziehen, was die vielen Piloten und einige wenige Pilotinnen in ihren irren Kisten an diesem einen besonderen Tag – rund um die Uhr – spüren. 

Die Grandprix-Strecke bin ich ja schon mal gefahren, witzigerweise mit der „Lexus-Schwester“ Toyota GT 86. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Doch nun liegt die ganz große Runde vor mir. Von außen sieht es ja irgendwie immer so völlig harmlos aus. Doch man weiß erst wie es sich wirklich anfühlt, wenn man selber einmal (mindestens!) gefahren ist. 

Vor dem Fahren auf der Rennstrecke kommt der Fußweg

Lexus Korso NürburgringNürburgring, die Shuttles sind nicht erreichbar, die Busse fahren nicht! Was tut man nicht alles, um über die Strecke zu düsen und bei dem Fahrzeug-Korso vor dem 24-Stunden-Rennen mitzumachen? Man geht von der Boulevard-Tribüne zu Fuß zum Treffpunkt. Dabei bin ich doch gar keine Wander-Diva, sondern die Auto-Diva – nun ausnahmsweise per Pedes unterwegs. Es ist sonnig, heiß und du wünschst dir alle paar Meter ein bis zwei Mal zu duschen, am besten eiskalt. Doch egal, denke ich und rede mir selber gut zu: „Das, was du vorhast, wird dich für alles entschädigen.“Lexus Korso Nürburgring

Angekommen! Doch in welchen Lexus darf ich krabbeln? Es stehen so viele da! Mir wird ein RX angeboten. Das ist zwar nicht der, der am sportlichsten aussieht, doch ich werde ihn schon ordentlich über die Strecke prügeln. Schnell sitze ich auf dem Fahrersitz im Lexus und warte ungeduldig darauf, dass es losgeht. Die Minuten vergehen so langsam wie im Stundentakt – so kommt es mir vor. Ich schaue mir die Knöpfe und Schalter an, spiele mit dem Bordcomputer. Doch ich fahre nicht allein, mein Beifahrer Felix ist die Strecke schon so oft gefahren, dass er mir den Fahrersitz gern überlassen hat. Die Rückbank ist ebenso besetzt. Es herrscht gute Laune bei meinen drei Mitfahrern. Sie kennen mich noch nicht, doch ich habe das Gefühl, sie vertrauen mir und meinen Fahrkünsten.

Lexus Korso Nürburgring

Warten auf den Start des Lexus-Korso

Nachdem sich alle in ihren Fahrzeugen versammelt haben und jeder Sitzplatz belegt war, sollte es dann losgehen. Ich startete den Motor. Es geht ein paar Meter weiter vom Parkplatz herunter zum Kreisel. Dort heißt es wieder „Warten“. Es ziehen einige andere Hersteller mit ihrem jeweiligen Korso vorbei. Drei Erlkönige sehe ich in weiter Entfernung. Etwas zu spät zücke ich mein iPhone, die Fotos sind leider nicht so scharf wie ich es mir wünsche. Egal, man kann nicht alles auf einmal haben. 

Lexus Korso NürburgringDie Klimaanlage tut ihren Dienst sehr gut. Wir haben im Innenraum ganz angenehme Temperaturen. Ich bleibe geduldig beim Warten. Wir, das Korso-Team haben Zeit, um ins Gespräch zu kommen, tauschen uns aus. Da es nicht sofort weiter geht, stehen mittlerweile einige Leute neben ihren Autos. Ich sehe, dass Isolde Holderied aus dem Lexus steigt. Ich winke ihr zu, sie kommt näher. Ein kleines Schwätzchen mit Isolde versüßt und verkürzt die Wartezeit. Sie fährt gleich zwei Wagen vor mir. Ich setze mich wieder in meinen Lexus. Ich schaue nach hinten, da stehen die anderen Lexus-Modelle.

Lexus Korso Nürburgring

Endlich ein Zeichen, dass es losgehen soll. Mittlerweile bin ich so tiefenentspannt, von Aufregung keine Spur mehr. Die Vorfreude ist aber immer noch riesig. Ich fahre die Einfahrt zur Strecke an. Vor uns ist noch eine letzte Gruppe, die durchzieht und danach ist die Lexus-Family mit dem Korso dran. 

Der Lexus-Korso auf dem Nürburgring setzt sich in Bewegung

Lexus Korso Nürburgring

Nun pocht mein Racer-Herzchen wieder ein bisschen schneller. Ich schalte um auf Sport Plus und lege den Gang ein. Es geht noch langsam um die Kurve und dann liegt sie vor mir, die Nordschleife! Es ist eine schöne kleine Herausforderung, die ich gern annehme. Ich nehme den Speed auf, bleibe immer mit dem passenden Abstand zum Vordermann. Manchmal denke ich mir, ich könnte und würde sogar noch ein bisschen schneller fahren. Doch ich habe ja wertvolle Fracht an Bord, meine drei Mitfahrer. 

Lexus Korso Nürburgring

Der Lexus macht alles mit, was ich will. Okay, ehrlich gesagt: An der einen oder anderen Passage merkt man schon, dass er nicht unbedingt für die Rennstrecke gebaut wurde. Doch die Erkenntnisse aus dem Motorsport lässt Lexus wieder in die Straßenfahrzeuge einfließen – so bestätigte mir ein Rennsport-Teammitglied im Boxengassengespräch.

Auf der Strecke: Das „Karussel“ gefällt mir besonders gut. Felix, mein Beifahrer, besteht darauf, dass wir ganz innen links durchfahren. Klar, das mache ich, die Fondpassagiere müssen da jetzt durch! So fahre ich jede Kurve, Steigung und jedes Gefälle ganz bewusst und atme die Nordschleife ein. Sie lässt mich gar nicht mehr los. Als schließlich die Ausfahrt kommt, denke ich: „Nochmal, ich will nochmal fahren!“ 

Ich schaue meine Mitfahrer an und sehe in ebenso strahlende Gesichter. Toll, es hat ihnen ebenso Spaß gemacht wie mir und sie haben den Speed und die Strecke gleichfalls genossen. Das freut mich sehr. 

Doch nun kommen die Profis dran und das spektakuläre 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring will und kann ja nicht auf mich warten, bis ich genug Schleifenluft geatmet habe.  😉

 

Danke für die Einladung an Lexus! Danke für die Fotos, auf denen ich drauf bin, an Felix Maurer.
Disclosure: Meine Reisekosten wurden übernommen; meine Meinung und Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst.

2 Gedanken zu “Prolog-Tour: Korso mit Lexus auf dem Nürburgring

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.