Premium Pickup VW Amarok V6

Geländegängig: Premium Pickup VW Amarok V6

Für euch getestet: Auch Frauen haben Spaß mit dem VW Amarok V6 im Gelände. Ein Späßchen war es natürlich, die Herausforderung anzunehmen: „Legst du dich beim Amarok auch auf die Motorhaube?“ Das ist ein Running Gag (unter uns Autobloggern) seit vielen Jahren. Einer legt sich in den Kofferraum. Ein anderer hüpft immer neben den Autos und ich lege mich auf die Motorhaube. So hat jeder seine kleine „Macke“. Ist ja auch irgendwie ein liebenswerter Wiedererkennungswert, oder?

Premium Pickup VW Amarok V6Klar, mit ein bisschen Schwung war ich auf der Haube. Konnte mich allerdings kaum dort halten und bin lieber schnell eingestiegen. Glaubt mir, viel bequemer ist es, IM AMAROK zu sitzen. Auch das habe ich für euch ausprobiert.

Fahrer- und Beifahrersitz mit „ergoComfort“ und einer 14-Wege-Einstellung (12 elektrisch, 2 manuell) und dann Nappa-Leder. Purer Luxus bei einem Nutzfahrzeug. Oder praktisch, wenn ein Stoffbezug einfach nicht für den täglichen Gebrauch passt.


Auto-Diva freut sich ebenso auf den Amarok V6

Erstmal auf die Autobahn und bis 193 km/h (eingetragene Höchstgeschwindigkeit) Gasgeben. 224 PS (165 kW) machen Laune. Unbeladen, außer mit mir und meiner riesigen Handtasche, ging das richtig schnell. Mein Testwagen hatte die optionalen Schaltwippen am Lenkrad, die ich sofort ausprobierte. Die 8-Gang-Automatik lässt den Amarok in 7,9 Sekunden auf 100 km/h spurten. Man vergisst völlig, dass man in einem Nutzfahrzeug fährt.

Die Sitzhöhe ist enorm und man fühlt sich beinahe königlich. Emporgehoben im Straßenverkehr zwischen all den anderen Autos. Ansonsten fährt sich das Pickup-Schiff mit 5,25 Metern vom Handling wie ein normaler Pkw. Der permanente Allradantrieb 4MOTION hat seine Vorzüge auf der Straße wie im Gelände, dazu gleich mehr.

Breit ist der Amarok natürlich auch: Insgesamt misst er 2,23 Meter. Mit angelegten Ohren (Seitenspiegeln) sind es nicht ganz 2 Meter. Die Cargobox ist 1,62 Meter breit, das ermöglicht sogar das Verladen einer Europalette quer im viertürigen Amarok. Das wollte und musste ich nicht ausprobieren. Aber ich wollte ins Gelände, unbedingt.

Mit dem Amarok V6 ins Gelände

Amarok V6 im Gelände

Zerfurchtes Gelände: Mit Böschungswinkeln von 29 Grad (vorn) beziehungsweise 24 Grad (hinten) meistert der Amarok steile Bodenerhebungen ebenso gut wie tiefe Gräben Der Rampenwinkel beträgt 23 Grad, ohne dass der Unterboden aufsetzt. Durch Wasserfurten watet der Amarok problemlos bis zu einem halben Meter tief. Selbst 100-Prozent-Steigungen (das sind 45 Grad Neigungswinkel) fährt der Amarok bei voller Beladung hoch. Apropos Winkel …

Der Motor im Amarok hat einen Gabelwinkel von 90 Grad. Bekannt ist diese Ausführung aus dem Audi A6 und A7 seit 2014. Nun kann auch der Amarok auf diese Technik zurückgreifen. Im Gelände fühlt sich das auch im Offroad-Modus gut und kräftig an. Nachdem ich meine Runde im Gelände mit den vielen unterschiedlichen Stationen gefahren bin, habe ich mich spontan dazu entschlossen, noch eine weitere Runde zu drehen. Es wird nicht langweilig die Geländegängigkeit auszutesten.

Farben und Formen des Amarok

Erstaunt haben mich die kreative Namensgebung und die große Farbpalette: Candy-Weiß, Indiumgrau Matt, Ravennablau Matt, Chestnut Brown Metallic, Indiumgrau Metallic, Mojave Beige Metallic, Ravennablau Metallic, Reflexsilber Metallic, Starlight Blue Metallic, Deep Black Perleffekt, Schwarz-Ceramique/Titanschwarz/Schwarz. Das klingt doch vielversprechend als Nutzfahrzeugfarbenpalette. Ebenso vom Design gefallen haben mir die 20 Zoll Leichtmetallräder „Talca“ sowie die Pedalerie in Edelstahl.

Kommen wir zu den Ausführungen mit Preisen:

  • Die Top-Ausstattung des Amarok Aventura mit dem V6 TDI und 165 kW, 4Motion- Allradantrieb und 8-Gang-Automatik kommt auf 46.530 Euro netto (55.370 brutto) und ist ab sofort (Ende September 2016) erhältlich. Diese Variante bin ich gefahren!
  • Die heckgetriebene Ausstattung Trendline mit Doppelkabine, V6 TDI und 120 kW ist ab dem 2. Quartal 2017 erhältlich.
  • Einsteigermodell mit Doppelkabine ist der 103 kW TDI Vierzylinder. Der Amarok startet also bei unter 26.000 Euro netto.

Erwähnenswert ist die gelungene Innenausstattung mit Wohlfühlcharakter. Das Premium-Display (Tochscreen) und die Rückfahrkamera mit dem Parkpilot. Das Infotainment verfügt über App Connect, Guide & Inform oder Car-Net. Für diese schnuckeligen Features hatte ich leider zu wenig Zeit, um sie auszuprobieren. Dafür habe ich eben das Offroad-Fahrverhalten ausführlicher getestet. Mehr Info gibt es auf der Herstellerseite. Wenn ihr noch Fragen an mich habt, schreibt sie gern in das Kommentarfeld!

 

Diesel-Verbrauch kombiniert: 7,8l/100 km, Verbrauch innerorts: 8,6l/100 km, Verbrauch außerorts: 7,3l/100 km, CO₂-Emission kombiniert: 204g/km
In Zusammenarbeit (Video) mit VW Nutzfahrzeuge, Text und Fotos: Auto-Diva

2 Gedanken zu “Geländegängig: Premium Pickup VW Amarok V6

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