Drift auf Eis mit Spikes – Porsche Driving Experience

Porsche Driving Experience in Ivalo
So ungefähr fühlte ich mich die ganze Zeit. Himmelhochjauchzend. Und nur das! Die Porsche Driving Experience in Ivalo war der O-ber-ham-mer. Sorry, wenn ich jetzt mal so schwärme, aber ich bekomme beim Anblick der Bilder und des Videos solche Sehnsucht. Ich möchte da wieder hin. Ice-Force, das Master-Programm der Porsche Driving School. Vorher kommen noch Camp4 und Camp4S, aber die habe ich einfach mal überspringen dürfen und bin gleich in Schwierigkeitsstufe 3 von 3 gestartet. 

Hier gleich mal das Video, wer ungeduldig ist und die Impressionen nicht abwarten kann … es sieht gar nicht mal so unbedingt schnell aus, aber versucht mal bei Eisesglätte so in die Kurven zu gehen. Was leider nicht geklappt hat, ist die Kamera für das kleine Bild auf mich zu richten. Da muss irgendein Vogel die Einstellung verstellt haben.

So, nun erstmal die ganze Geschichte, so fing es an: In vier verschiedenen Porsche Modellen hatten wir die Möglichkeit dem Eis auf dem extra präpariertem See zu zeigen, wo der Drift-Hammer hängt. Hier sind alle Schätzchen noch in der Garage! Kurz vor Start des ersten Tages der Driving Experience.Porsche Driving Experience in Ivalo
Porsche, soweit das Auge reicht und noch ein bisschen mehr. Porsche Carrera 911 4S, Porsche 911 Turbo, Porsche Boxter S und Porsche Panamera. Und alles zum Spielen auf Eis. Schnee lag nur noch herum, kam nicht von oben. Dafür war der Himmel blau. Wenn Götter driften … oder Auto-Divas in Ivalo auf Spikes gehen.
Porsche Driving Experience in Ivalo
Die Bewaffnung sah so aus, dass bis zu 420 Spikes in 5 Millimeter-Ausführung angebracht waren. Minimum waren jedoch 4 mm. Im Straßenverkehr wäre das natürlich nicht erlaubt in Deutschland. Es ist nur in einigen Ländern erlaubt. In Finnland sind maximal 2 mm erlaubt – auf der Straße (wenn ich das richtig in Erinnerung habe). Aber wir waren ja auf Privatgelände.
Porsche Driving Experience in Ivalo
Zuerst fuhren wir also aus der Garage auf den See und sammelten uns pro Fahrzeugmodell. Denn das war gleichzeitig immer eine Gruppe. Hier sieht man schön, dass der Instruktor voranfährt, die driftwilligen „Eleven“ hinterher.
Porsche Driving Experience in Ivalo
Auf den Zuwegen hatten wir brav unsere Fahrassistenten alle an. Aber dann … Porsche Driving Experience in Ivalo
Haben wir die Kuh auf dem Eis fliegen lassen. Das Porsche Stability Management (PSM) ist Serie. Aber PSM lässt sich abschalten – zur Sicherheit wird das Fahrzeug beim Bremsen aber im ABS-Regelbereich auch bei abgeschaltetem PSM stabilisiert. ABS und ABD bleiben permanent aktiv. Reichte aber schon, um mit dem Hintern zu wedeln oder richtiggehend quer zur Spur zu fahren.
Porsche Driving Experience in Ivalo
Schnell, viel zu schnell war der erste Tag vorbei. Es wurde dunkel und die Sicht war am ersten Abend so mies, dass wir verkürzen mussten. Ich hätte doch meinen Mittagsessen-Teller aufessen sollen, bedauerte ich da. Man ist ja kaum aus diesen Autos heraus zu bekommen, wen man erstmal drin sitzt. Also ich wollte nicht aufhören … 
Porsche Driving Experience in Ivalo
So machten wir uns auf den Weg zurück, wo uns ein wunderbarer Abend mit allen Teilnehmern erwartete. Und hier sieht man sie alle!
Porsche Driving Experience in Ivalo
Wo ich bin? Ganz einfach, wo der Typ in Rot hinzeigt. Hihi, das war aber ein Zufall!  Porsche Driving Experience in Ivalo
Der nächste Tag begann und wir dankten den Helfern, die uns aus der Schneewehe mit dem Cayenne und einer Schleppwinde wieder rausholten. Denn wie sage ich immer: ich kann nur meine Limits erfahren, wenn ich auch mal ein bisschen drüber gehen kann. Porsche Driving Experience in Ivalo
Und das hat sie dann auch gemacht.
Porsche Driving Experience in Ivalo
Der 2. Tag war noch besser, als der erste. Man kannte die Umgebung, die Autos und hatte dennoch immer wieder abwechselnde Strecken. Langweilig? Nicht dran zu denken. 
Porsche Driving Experience in Ivalo
Ich wollte unbedingt wissen, wie das aussieht, wenn ich an einer Stelle – abseits der anderen im Drift fahre. Und Porsche hat mir freundlicherweise auch finnische Fotografen zur Seite gestellt.
Porsche Driving Experience in Ivalo
Ich musste echt aufpassen, dass ich zwar viel Power im Drift auf die Strecke bringe, aber gleichzeitig so sicher fahre, dass ich nicht von der Strecke abkomme. Porsche Driving Experience in Ivalo
Denn ein Cayenne wäre erst in 15 Minuten oder später dagewesen. Die waren ja ganz schön im Einsatz teilweise … #smile. Porsche Driving Experience in Ivalo
Doch – stolz wie Oskar – habe ich keinen Cayenne gebraucht, denn für das Shooting hatten wir auch entsetzlich kurze Zeit. 30 Minuten! Dafür sind die Fotos toll geworden, finde ich.

Noch zur Erklärung, an was ich da teilgenommen habe (Zitat Porsche):

Ice-Force. Das Master-Training Ice.
Nach erfolgreichem Absolvieren des Performance-Trainings erwartet Sie unser Masterlehrgang, das Ice-Force-Training.
In Finnlands Norden trainieren Sie das Erkennen und Umsetzen der Ideallinie auf einem eisglatten Rundkurs. Mit bis zu 420 fünf Millimeter langen Spikes pro Winterreifen
erleben Sie ungeahnte Möglichkeiten der Querbeschleunigung auf Eis und Schnee. Die schier endlosen Weiten des Handlingkurses bieten genügend Raum für lange  Driftpassagen und setzen neue Maßstäbe in Sachen Fahrspaß. Was bleibt nach dem bestandenen Master-Training zu tun? Wiederkommen. Denn wie schon an anderer Stelle erwähnt: Nur Übung macht den Meister.
www.porsche.de/driving-experience-winter

Fabian hat auf „radical“ auch einen feinen Artikel geschrieben, er geht detailliert auf das Driften ein, mit dem S4 (Allrad) und vergleichsweise mit dem S2.

Danke für die Einladung an Porsche!

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