Auto-Diva A-Klasse

Mercedes-Benz A-Klasse: der gute Tag

Wie es harmlos begann

Der erste Tag war unauffällig auffällig naß. Es schüttete aus Eimern und regnete Bindfäden. Auf dem Parkplatz noch nicht, aber dann. Eine Probefahrt im Nassen bekommt man ja auch nicht alle Tage geboten. So lässt sich das Fahrverhalten mal ganz anders testen.

Ich griff also zum Gurt und schnallte mich an. Kurz darauf wurde ich in den Sitz gepresst, „am Riemen reißen“ fiel mir ein. Sagt mir das Auto das schon, bevor wir losgefahren sind? Diese Funktion des PRE-SAFE® hätte ich gern deaktiviert.

Den Adaptiven Fernlicht-Assistenten habe ich zwar nicht ausprobieren können, aber der Totwinkel-Assistent und der Spurhalte-Assistent hielten mich im Zaum – wie das Wetter. Die DISTRONIC PLUS achtete ebenso auf mich. Auf den Autobahnen und Landstraßen wechseln mittlerweile so oft die Geschwindigkeitsvorgaben, dass ich mich freute, den Geschwindigkeitslimit-Assistenten mit Schildererkennung zu haben. Der serienmäßige ATTENTION ASSIST mit seiner Kaffeetasse hat derzeit nichts zu tun gehabt.

Am ersten Tag lief also alles glatt, besonders der Straßenbelag vor Nässe, aber der neue A zeigte, dass er nicht nur ein Schönwetter-Auto ist. Wobei echt schade dabei war, dass ich nicht öfter das Schiebedach öffnen konnte.

Dieses Herzchen braucht kein Schiebedach, denn das war schon das Abendprogramm. Auf einer abgesperrten Strecke (ein Flughafen-Gelände) Gasgeben mit Slalom-Fahrt mittendrin. Wie ich das fand? Ja, genial. Den A-Klasse 250 Sport zu scheuchen und an seine Grenzen zu bringen hat Laune gemacht. Bei meiner ersten Tour war sogar Heike dabei. Ich darf kurz aus ihrem Artikel zitieren:

„Sie hat Benzin im Blut. Fährt gerne schnell. Gibt ordentlich Gas. Ohje.“ Muss ich mehr sagen? 😉

Was ich nicht gebraucht oder getestet habe waren der Aktive Park-Assistent mit Parkführung. Das vergesse ich immer wieder, schon bei der B-Klasse und und und. Liegt vielleicht daran, dass man immer das Auto so bequem in Buchten parken kann, bevor man es abgibt. Und wenn ich damit eingeparkt hätte, hätte ich ebenso damit ausparken können. DAS wusste ich vor dem Studium der Presseunterlagen noch nicht. Wurde auch nicht erwähnt.

Ebenso nicht bemerkt bzw. wahrscheinlich nur unterbewusst getestet habe ich die HOLD-Funktion der Bremse und die Berganfahrhilfe Hill-Hold-Funktion. Was ich allerdings geschätzt habe und in jedem Auto haben möchte ist die Rückfahrkamera.

Ich habe mir dann mal überlegt, wie wohl meine Großmutter mit der ganzen Technik zurecht kommen würde? Wie mit dem Interieur allgemein und wie mit dem Handling? Also ich würde meiner Großmutter doch eher zur B-Klasse raten, denn die A-Klasse ist nicht nur jünger, sondern auch tiefer und sportlicher geworden.

Und nun kommen wir zum zweiten Tag Fahrerlebnis mit der A-Klasse — in meinem 2. Artikel erzähle ich, wie ich vom Navi ge-NUT-st wurde: Mercedes-Benz A-Klasse: Navi spinnt und man fühlt sich trotzdem sicher

14 Gedanken zu “Mercedes-Benz A-Klasse: der gute Tag

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  3. JETZT wird mir einiges klar. Ich sehe das Auto jetzt mit ganz anderen Augen. 🙂 Das mit dem Gurt fand ich auch sehr schräg, teils unangenehm. Die Rückfahrtkamera lernte ich zu schätzen als ich mich etwas verkeilt hatte und das eine oder andere Knöpfchen hast du mir gerade erklärt. 🙂

    1. Heike, dann fahren wir das nächste Mal doch lieber zusammen. 2 Gründe sind ja genug. Der erste: ich kann Dir die Knöpjes erklären und der 2. Grund kommt gleich in meinem 2. Artikel … pssssst. 😉

  4. Ich bin gespannt… Aber diese Fahrt musste ich allein machen. Meine erste… Ausserdem hatte ich so Zeit noch einen Kaffee auf dem Flughafen vor dem Rückflug zu trinken. 🙂

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