Mercedes-Benz S-Klasse – Well on Wheels, High on Heels

Mercedes-Benz S-Klasse„The Essence of Luxury“ – so stellt Mercedes-Benz seine neue Fahrzeug-Generation vor. Dabei ist es sogar teilweise unerheblich, ob es um die neue C-Klasse oder das Luxus-Gefährt S-Klasse geht. Ich habe mich näher mit der Mercedes-Benz S-Klasse beschäftigt. Als Auto-Diva bietet sich das ja auch förmlich an.

Mercedes-Benz S-KlasseDoch denken wir erstmal darüber nach, was Luxus bedeutet. Luxus war „früher“ etwas, das „on-top“ kam. Was vielleicht gar nicht mal nötig war oder übertriebene Ausstattung, die sogar noch unangenehm protzig auffiel. Kein Mensch braucht heutzutage goldene Blinkerhebel oder mit Edelsteinen besetzte Cockpits. Understatement und dabei Genuss und bewusstes Erleben sind Werte, die viel höher im Kurs stehen.

Warum ist das Auto immer noch so wichtig?

Überall auf der Welt verbringen immer mehr Menschen  immer mehr Zeit im Fahrzeug. Es gibt drei Haupt-Lebensräume: das Zuhause, der Arbeitsplatz und das Auto. Hinzuzufügen sind individuelle Aktivitäts-Räume: gerade im Trend ist es, sich mit einer aktiven und gesunden
Lebensführung zu beschäftigen. Wellness und Aktivitäten wie Yoga sowie eine ausgewogene Life-Balance rücken in den Mittelpunkt.
Mercedes-Benz S-Klasse

Das Luxus- und Komfort-Verständnis ist sehr individuell. Doch heutzutage ist das Wohlfühlen ein wichtiger Faktor bei Reisen oder einfach auch bei der Fahrt ins Büro oder ins Fitness-Center bzw. zu Abendaktivitäten.  Situationen, in denen sich die Menschen wohlfühlen möchten. Der kleine Luxus, ins Auto zu steigen und die Ruhe zu genießen oder eben auch die Musik vollends auf sich einwirken zu lassen – ganz nach den persönlichen Bedürfnissen.

Die Autobesitzerin und der Autobesitzer setzen also ganz andere Maßstäbe und erwarten von einem Autohersteller, dass er innovative Lösungen und Komfort-Ausstattungen bietet, die positive Sinneseindrücke ermöglichen, und eine entspannende Wirkung entfalten. Zeitgleich ist auch während der Fahrt der aktivierende Komfort wichtig, regt er doch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit an, damit man aufmerksam dem Verkehrsgeschehen folgen kann.

Die Sitze in der S-Klasse

Mercedes-Benz S-Klasse

Rollendes Büro und Wellness-Oase, das wünscht sich eine Auto-Diva, wenn sie einen Chauffeur hätte.

Die von den Sitzexperten gefundene Lösung ist die pneumatische 14-Zellen-Massagematte. Jede Luftkammer ist einzeln mit Luft befüllbar,
die mittleren vier Zellen sind mit einer Sitzheizung überlagert. Bei den Programmen „Hot Relaxing Massage Rücken“ und „Hot Relaxing Massage Schulter“ der Energizing Massagefunktion wird Wärme zugesteuert. Doch das ist nicht genug. Mercedes-Benz will ROCK-en und hat die
Massagefunktion nach dem Hot-Stone-Prinzip im Angebot. Das Hot-Stone-Prinzip ist weltweit verbreitet und steigert Entspannung und Wohlbefinden.

Ich habe das im Hotel erstmals ausprobieren dürfen, wie sich das „Original“ ohne Auto anfühlt. Dabei wird die Wirbelsäule mit bis zu 55 Grad warmen Steinen belegt und massiert. Sehr angenehm war das. Im Auto sind natürlich keine Steine und keine Masseurin dabei, aber wenn man die Augen zumacht, könnte man sich das vorstellen. Bitte nicht auf dem Fahrersitz die Augen zumachen!

Die sechs Programme der Energizing Massagefunktion dauern jeweils zwischen 12 und 15 Minuten.

1) Hot Relaxing Massage Rücken
2) Hot Relaxing Massage Schulter
3) Activating Massage
4) Classic Massage
5) Mobilizing Massage
6) Workout

Es liegt etwas in der Luft

Airbalance – so nennt Mercedes-Benz die Beduftung. Sowohl in der S- als auch in der C-Klasse gibt es eine zuschaltbare Beduftung aus dem Handschuhfach.  Vier Raumparfüms (Freeside Mood, Nightlife Mood, Downtown Mood und Sports Mood) werden in ansprechenden Flakons
angeboten. Man entscheidet sich für einen, der einem gefällt. Die Düfte wurden in Zusammenarbeit mit dem Parfümeur Marc vom
Ende entwickelt. Wichtig dabei ist, dass der Innenraumgeruch weder dauerhaft verändert wird, noch lagern sich die Duftmoleküle auf den Textilien ab. Meine ehrliche Meinung nach einem kurzen Test: man muss es mögen. Man muss es nicht haben. Vielleicht ganz nett, wenn man gerade mal einen warmen Snack genossen hat und wieder etwas Frische im Auto haben möchte, aber ansonsten ist es mir ein bisschen „too much“. Geruchssache eben.

3D auf die Ohren, fertig, Musik an und los

Das Burmester® High-End 3D-Surround-Soundsystem – Dreidimensionaler Sound im Auto mit 24 Hochleistungslautsprechern und 24 separaten Verstärkerkanälen mit einer Gesamtleistung von 1.540 Watt. Für die absoluten Musikliebhaber sicherlich eine Ohrenweide. Ich bin auch hier etwas unverwöhnter, muss aber zugeben, dass die Klangqualität – gerade beim Klassik-Hörtest brillant war. Wer lieber „Utz-utz-utz“ hört, der kann sich das natürlich auch gönnen.

Das neue, dreidimensionale Hörerlebnis, der 3D-Surround Sound wird durch den ins Fahrzeugdach integrierte Burmester Lautsprecher erzeugt.
Neben den zwei Lautsprechern in der Dachinsel ist ein weiterer Lautsprecher in der Dachbedieneinheit untergebracht. Um mit diesen Dachlautsprechern den entsprechenden Höreindruck zu erzeugen, wurde speziell für die neue S-Klasse ein 3D-Algorithmus entwickelt.

Mercedes-Benz S-Klasse

Die Heels eines Autos: das Fahrwerk

Leider bin ich nicht mit der Magic Body Control gefahren (für die 8-Zylinder-Modelle erhältlich). Das Road Surface Scan stellt Unebenheiten mit der Stereokamera fest und das Fahrwerk reagiert im Vorfeld darauf. Serienmäßig besitzt die neue S-Klasse die weiter entwickelte, volltragende Luftfederung Airmatic, die stufenlos regelt und dämpft. Der Unterschied Sport zu Comfort als Einstellung – auf einer etwas holprigen Autobahn – war schon aussagekräftig. Mein Mitfahrer, der es sich auf dem Sitz hinten rechts bequem gemacht hatte, bestätigte mir dieses und verlangte gern nach der Comfort-Einstellung.

Ein absolutes Fazit zu ziehen, fällt mir nicht leicht, da ich nur ein paar hundert Kilometer gefahren bin. Doch eins ist sicher: die Mercedes-Benz S-Klasse gehört zu den luxuriösesten Fahrzeugen, die gepaart mit unaufdringlicher Technik einiges zu bieten hat. Und der Sport-Modus – wenn ich mich mal über die Wünsche meines Mitfahrers hinweggesetzt hatte – macht im 12V sehr viel Spaß.

 

Danke an Mercedes-Benz für die Einladung

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