Racing mit Kaspersky Ferrari – schnell und sicher will gekonnt sein

Der Circuit Ricardo Tormo war fast menschenleer, als wir ankamen. So wirkte es zumindest, doch es standen zwei große rote Ferrari-Trucks draußen, die >mehr< versprachen. Das Kaspersky Lab-Schild wies einladend den Weg. Das Betreten einer Box hat immer etwas faszinierendes für mich, denn dahinter liegt die Rennstrecke. Kurz bevor sich die Tür öffnen ließ, röhrte schon der erste Ferrari – unverkennbar – in die Box und „schüttelte“ sich so schön, bevor er abgestellt wurde. Die erste leichte Gänsehaut des Tages – natürlich vor Freude – ließ nicht lange auf sich warten. Das Kribbeln wurde stärker, als ich mir nochmals, nun alles vor Augen, klar machte, dass ich gleich drei verschiedene Boliden fahren durfte. Nicht nur „Fahren“, sondern auch „Ausfahren“.

Der Gastgeber und die Spielgefährten des Tages

Die Kaspersky Driving Academy ist Gastgeber des „Professional Ferrari Race-Driving-Training-Day“ unter der Leitung des Rennteams AF Corse. Klingt kompliziert? Ist es aber gar nicht! Es war ein Spaß – und Spaß versteht doch jeder?!

Eine internationale Gruppe von Tech-Bloggern und ich, die Auto-Bloggerin waren eingeladen, sich sowohl mit Sicherheit als auch mit Schnelligkeit zu beschäftigen. Was passt da besser, als beides auf eine bestimmte Art und Weise zu verknüpfen? Die Partnerschaft von Ferrari und Kasperky Lab finde ich hochgradig spannend, da mich beide Bereiche interessieren und sich durchaus Überschneidungen ergeben. Das hat sich übrigens in meinem Frage-Volumen quantitativ im Verhältnis zu den anderen und selbstverständlich in gewohnter qualitativer Ausrichtung gezeigt. Bei diesem Event ist das sogar ganz schnell zu meinem „positiven Markenzeichen“ und gleichzeitig „Running Gag“ geworden.  ;-)

Alexander Moiseev (oben ganz rechts im Bild) leitete als Stamm-Rennfahrer das heutige Team, das nur für uns da war. Auf dem grün-weißen Kaspersky Ferrari, den ich auch gefahren bin, steht sein Name an der Scheibe, achtet mal drauf. Die anderen jungen Renngötter, die ich schon auf Google+ „angekündigt“ hatte, sind unsere Instructors für diesen besonderen Tag gewesen, die unsere Racing Erlebnisse begleitet haben. Links von mir: die Rennfahrer Michele Rugolo und Giorgio Sernagiotto,  der so schön auf der Rennstrecke motivieren kann – vernünftig schnell oder schnell vernünftig zu fahren. Safety first. Rechts trägt mich Giacomo Ricci, der sich als >Giaco oder Giacomino< zu Beginn des Tages vorstellte. Für „Giacomino“, sagte ich spaßig zu ihm, kennen wir uns noch nicht lang genug … das war ein Eisbrecher, alle Umstehenden lachten.

Wenn der Rennstrecken-Gast wortwörtlich auf Händen getragen wird, sieht das so aus wie hier.
Nein, im Ernst, das war ein Späßchen von und mit uns allen!

Die „Arbeit“ im Cockpit des F430 und 458 Italia (alles in Rennausstattung) war – unbeschreiblich – schön wie auch anstrengend!

Was tut man nicht alles … eins ist jedoch ganz, ganz wichtig: 150% dabei zu sein. Konzentration pur ist das allerwichtigste.

Zuerst zeigt mir einer der Rennfahrer die Strecke, das Auto. Da ich den 458 Italia in der Straßenversion schon in Maranello gefahren bin, war das einfacher für mich. Vieles kannte ich schon, nur einiges war neu.

Dann war es soweit, ich durfte mit Helm und Hosenträger-Gurt auf dem Pilotensitz Platz nehmen. Vorab gibt es ein Gelübde abzulegen: „Höre auf Deinen Instructor, egal, was Du selber denkst oder möchtest“.

Von Helm zu Helm schaut man sich tief in die Augen und verspricht dieses. Das Vorschussvertrauen des Instructors gilt es nicht zu enttäuschen! Je besser Du bist, desto länger (Kilometer) darfst Du die Strecke genießen. Also gut und sauber schnell zu fahren, ist die Devise, um vielleicht sogar noch ein Ründchen mehr in der Zeit rauszuholen.

Wie sich ein Racing-Ferrari fährt? Ich könnte stundenlang umschreiben, beschreiben, Datenblätter veröffentlichen, alle Schalter erklären, wie man sitzt, was in der Kurve beim Herausbeschleunigen mit Slicks zu beachten ist und, und, und …

Ich kann dieses wirklich und wahrhaftige Gefühl einfach nicht 100% weiter geben. Ich kann nur jedem empfehlen, der diese Möglichkeit hat, mindestens einen  „Passenger-Ride“ (als Beifahrer) auszuprobieren, das allein ist schon ein Gefühl mit Thrill. Man muss Geschwindigkeit natürlich mögen. Der Unterschied, wenn Du ein Racing-Car von außen siehst oder wenn Du aus dem Cockpit filmst ist immer noch anders, als wenn Du wirklich drin sitzt und jede Berührung der Curbs Dich durchschüttelt, die Fliehkraft Dich beherrscht und Du mit großen Augen schaust und Dich wunderst, dass die Kurve wirklich noch gepasst hat.

Die Königsdisziplin ist das Selber-Fahren, natürlich nur unter fachkundiger Anleitung. Da ich mit Benzin im Blut geboren bin, ist das für mich das Allergrößte. Ich sagte zu Giacomino (hihi), wenn man mich mit 12 das erste Mal als Beifahrer mitgenommen hätte, dass mein Berufswunsch sicherlich Rennfahrerin geworden wäre. Er antwortete lächelnd, dass er mit 7 das Kartfahren begonnen hätte. Gut, dachte ich, dann werde ich mich jetzt bei meinem Vater „beschweren“ gehen, dass er mich nicht mit 7 ins Kart gesetzt hat … ;-)
Wir stiegen wieder in den F430 und ich drehte auf der Rennstrecke meine nächsten Runden …  und genoss jede Zehntelsekunde –  damit meine ich nicht die Verbesserung der Zeit, sondern JEDE insgesamt …

Hier noch ein paar Links, wer mehr wissen möchte:

alle Fotos mit besten Dank: Manuel Arenas

Alexander Moissev
Michele Rugolo
Giorgio Sernagiotto
Giacomo Ricci

Kaspersky Lab & Ferrari
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Rennteam AF Corse

Disclosure: Kaspersky hat mich eingeladen und die Reisekosten übernommen.
Inhalte und Aussagen des Artikel sind jedoch meine eigene Meinung.

10 Gedanken zu “Racing mit Kaspersky Ferrari – schnell und sicher will gekonnt sein

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    1. Alex, das wäre was … übrigens noch ’ne Spezial-Info für Dich: der F430 ist wesentlich einfacher zu fahren als der 458 Italia – beide in der Rennversion. Spannende Erfahrung, der 458 ist ein wenig zickiger und verzeiht weniger als das Vorgängermodell 430.

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