Cadillac

Cadillac – garantiert nicht in pink!

Cadillac, Baujahr 1959
Cadillac – was assoziiere ich mit Cadillac?
Cadillac in BerlinFür mich ist ein Cadillac – bis vor dem ersten Event-Termin bei Cadillac – eher ein Oldtimer. Cadillacs sind große, hubraumstarke und blubbernde Kisten, die immer eine besondere Formensprache im Karosserie-Design haben. Ich denke an Lenkradschaltung, breite, gepolsterte Fauteuils, ein großes Lenkrad und eine nicht enden wollende Motorhaube. Mir kommen die Heckflossen in den Sinn, die den Cadillac so amerikanisch machen.

In der Karibik, als ich Urlaub machte, sind mir die Ami-Schlitten im Einsatz als Taxi aufgefallen, und selbstverständlich waren auch viele Cadillacs dabei. Als Fahrgast habe ich es sogar genossen, hinten zu sitzen, denn der lange Radstand und die komfortable Federung sowie das unendlich groß wirkende Raumangebot assoziierte nicht nur gefahren zu werden, sondern „chauffiert „.

Was ist ein Cadillac heute?

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Überraschend anders, aber auch immer noch in vielen Punkten ähnlich. Jetzt kommt es natürlich auf das Modell drauf an, ob alle bisherigen Attribute eines Oldtimer-Cadillac übereinstimmen, weggefallen sind oder optimiert wurden. Denn was man nie zu glauben wagte, dass Cadillac jemals ein Coupé auf den Markt bringen könnte. Sie haben es getan – das ATS Coupé ist das Ergebnis. Und Cadillac hat noch einiges mehr auf dem „Kasten“, womit ich mich zukünftig gern näher beschäftigen möchte.
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Da nicht viel Zeit war, um alle möglichen Fahrmodi in allen möglichen Geschwindigkeiten zu testen, schränke ich mein Urteil mal als klitzekleinen ersten Eindruck ein und verzichte (noch) auf die Fahrperformance einzugehen. Berliner Stadtverkehr ist natürlich auch ein Beurteilungskriterium, denn der Stressfaktor ist relativ hoch, wenn man sich durch die Blechlawinen bewegen soll.
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Der erste Eindruck ist auch nur aus Reihe 1 entstanden, denn ein Coupé lädt ja nie so richtig dazu ein, dass man unbedingt hinten sitzen möchte. Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass mir auf längeren Strecken (als 5 Minuten) im Fond schnell schlecht wird. Das liegt selten am Fahrer, aber immer am Radstand und dem Komfort, der für die Fondpassagiere bereit gestellt wird. Im Premium und Luxus-Segment kann die Diva es ein wenig besser „ertragen“ als in den Klassen darunter.

Cadillac
Spannend auch der Einblick ins Innere eines Cadillacs. Die Instrumententafel hat mir auf Anhieb gefallen, weil sie einfach so anders ist. Wobei dann wiederum auch kein Cadillac dem anderen gleicht. Hier noch eine andere Tafel zum Vergleich, an die ich kurz meine Auto-Diva-Augen heften durfte.
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Und natürlich gibt es auch Sondereditionen, besondere Lackierungen, die Cadillac bei der Experience Tour in Berlin ausgestellt hatte. Hier noch ein paar Fotos von der Location, das umgebaute Parkhaus Unter den Linden.


„Autoblogger-Kollege“ Tom Schwede ist zusätzlich etwas näher auf die Technik eingegangen, hier sein Artikel: Im Test: Cadillac ATS Coupe – der Konventionsbrecher aus Amerika. Fanaticar Fotograf Mario-Roman Lambrecht hat sich am Vorabend schon auf dem Event amüsiert: Cadillac Experience – Auftakt unter den Straßen von Berlin mit Aloe Blac und bietet noch weitere Einblicke, die ich gar nicht hatte!

Die nächste Begegnung mit Cadillac findet in Genf statt, auf dem Auto-Salon. Bis dahin wedele ich mal mit der – nicht mehr vorhandenen – Heckflosse! CU.  🙂

 

1. Artikelfoto, Quelle Wikipedia, siehe auch http://commons.wikimedia.org (Cadillac, 1959)

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