Peugeot 208 GTi

Peugeot 208 GTi – der Löwe rennt wieder

20130411-DSC_0767Das Raubtier, was ordentlich Dampf macht … hier ist es zwar nur Nebel, aber wir haben dennoch den Durchblick behalten. Der Peugeot 208 GTi scharrte mit den Hufen und wollte auf einen Ausritt in die Berge mitgenommen werden.Peugeot 208 GTiNichts dagegen. Die „Monts d’Azur“, also die Bergstraßen um Nizza herum, boten sich an. Ich suchte mir mit Stefan von Autophorie einen hervorragenden Mitfahrer, denn sein Magen war absolut kurvenfest. So wie es meiner dann später auch sein musste. So ein GTi ist ja Kult, der muss einfach Drehzahl bekommen. Ja, musste er wirklich, denn ein klitzekleines Turboloch machte sich hier und da mal ein bisschen bemerkbar. In den Kurven blieb ich oftmals lieber leicht hochtourig im 2. Gang, weil ich das Gefühl hatte, ich müsste für das Herausbeschleunigen die Drehzahl oben halten.Peugeot 208 GTiAngekommen, am fast höchsten Punkt schaute ich dann mal auf die Anzeige auf dem Touch-Display. Äääh, ja, das hochtourige, giftige Fahren merkten wir dann auch am Verbrauch. Den ich jetzt nicht nennen werde, denn wir haben es ordentlich krachen lassen. Doch so fährt man ja nicht jeden Tag! Wer Leistung fordert, der wird Leistung bekommen, aber auch in Euro und Cent an der Tanke merken. Das ist ja nichts Neues. Weiter ging es … Peugeot 208 GTiPeugeot 208 GTiKupplung, Bremsen und Reifen hatten die optimale Betriebstemperatur, Gas war rechts. Aber natürlich immer mit der gebotenen Vorsicht, denn wir befanden uns zwar auf Teilstrecken, die auch für Rallyes genutzt werden, jedoch im öffentlichen Straßenverkehr. Niedlich geradezu die roten Akzente, die Peugeot in der GTi-Version setzt. Selbst bis ins kleinste Detail der Bremssättel. Außen sind es Schriftzüge rundherum und vorn auch das Element unten im Grill.  Peugeot 208 GTiDer kurze Radstand machte Laune, die Kurven zogen sich weiter zu und flink ging es weiter. Stefan sagte, als er die Außenaufnahmen machte, dass sich der Peugeot 208 GTi von außen viel besser anhöre als wenn man drinnen sitzt. Hätte man da nicht den einen oder anderen Sound noch besser nach innen bekommen können? Nun, klar, wenn man im Alltag fährt – und das werden sicherlich die meisten der Käuferinnen und Käufer tun, dann ist man ja auch etwas geräuschsensibler. Dann lieber draußen, vor’m Eiscafé gut gehört werden und drinnen sich noch unterhalten können. Peugeot 208 GTiIm Interieur ziehen sich die roten Elemente konsequent weiter durch. Die rote Beleuchtung ist fein gemacht, kann aber auch jederzeit per Tastendruck deaktiviert werden. Peugeot 208 GTiWeitere rote Elemente fallen im Cockpit ins Auge. Dabei ist die Lackierung um die Lüftungsschlitze zum Navi hoch ein Verlauf zum Schwarz. Nicht einfach so etwas sauber hinzubekommen. Derselbe Verlauf befindet sich bei den Armlehnen vorn. Peugeot legt – nicht nur beim GTi – sehr viel Wert auf Detailverarbeitung. Ich finde auch die roten Nähte (Stitches) sehr mutig, denn die müssen ja auch bei einer Qualitätskontrolle bestehen.Peugeot 208 GTiSehr liebevoll gemacht, finde ich. Peugeot 208 GTiMein Fazit einer kurzen Testfahrt: man darf ihn ruhig treten! Das mag er, der Peugeot 208 GTi. Als sogenannter „Nachfolger“ des Peugeot 205 GTi ist er gesetzt. Ich bin gespannt, wie er bei der Kundschaft ankommt und ob Papi sich vielleicht lieber selber mal wieder hinter eine kleine Rennsemmel setzt, oder ob der Youngster sein erstverdientes spart, um ihn zu fahren. Kult ist er irgendwie schon jetzt, finde ich. Denn allein drei magische Buchstaben haben sogar mich ein ganz kleines bisschen verzaubert: GTi.

Eckdaten:

  • 1.6 Liter THP-Turbobenziner mit Direkteinspritzung
  • 147 kW (200 PS) und ein maximales Drehmoment von 275 Nm
  • 230 km/h Spitze
  • mechanisches Sechsgang-Schaltgetriebe mit kurzer Übersetzung
  • CO2-Ausstoß von 139 g/km mit einer eigens überarbeiteten Abgasanlage
  • Von 0 auf 100 km/h schafft er es in weniger als sieben Sekunden,
    1.000 Meter legt er in nur 27 Sekunden zurück,
    im fünften Gang beschleunigt er in unter sieben Sekunden von 80 auf 120 km/h
  • Ab 22.900,- Euro

Die Fotos sind in einer feinen Teamarbeit von Stefan Maaß von Autophorie und mir während des Fahrevents entstanden, Danke Stefan!
Danke auch an Peugeot für die Einladung!

8 Gedanken zu “Peugeot 208 GTi – der Löwe rennt wieder

  1. Bestimmt ein spassiges Gefährt für die Strassen im Hinterland der Côte d’azur. Ich bin im Herbst auf Schlemmertour (Link eliminiert) in der Nähe und werde mit meinem Z3 die Strassen unsicher machen…
    mfg Helmut

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