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Die schönste Tour in Namibia mit dem Yeti

Škoda Yeti in NamibiaAfrika, genauer gesagt Namibia und dort mit dem Auto die Landschaft erkunden. Wenn da nicht Wünsche wahr werden – bzw. geworden sind. Ein anderer Kontinent, ein echter Aufwand, der sich aber auf jeden Fall gelohnt hat. Die Bilder in meinem Kopf werde ich nie vergessen. Ich kann Euch die Tour-Daten mal nennen, doch die Erlebnisse lassen sich eigentlich nur in Bildern darstellen.

Tag 1 – Montag: Abflug vom Flughafen (HAJ-FRA), Übernacht Flug
Tag 2 – Dienstag: Ankunft in Johannesburg, umsteigen zum Flug nach Windhoek, Transfer zum Treffpunkt, Einweisung in die bereitstehenden Yeti Fahrzeuge Fahrt zum ersten Tagesziel nach Ritz Rostock, Übernachtung Ritz Rostock Desert Lodge
Tag 3 – Morgendliche  Fahrt in das “Namib Naukluft Reservat”, die berühmtesten Dünen in der ältesten Wüste der Welt. Rückfahrt zum Ritz Rostock (Übernachtung)
Tag 4 – Fahrt durch die unendliche Landschaft Namibias, 4 x 4 Trail und vieles mehr, Ankunft  in Swakopmund am späten Nachmittag, Übernachtung im  Swakopmund Hotel
Tag 5  – Weiterfahrt durch eine mondlandschaftähnliche Gegend, die Mount “Etjo Safari Lodge”  wird am Nachmittag erreicht. Das sehr große Reservat  mit unzähligen Tieren, die auf dem “Game-Drive” zu sehen und zu erleben sind.
Tag 6 – Früher Aufbruch und Fahrt in Richtung Windhoek zum Rückflug. Flug von Windhoek nach Johannesburg, Umsteigen zum Weiterflug nach Frankfurt (Tag 7 = Ankunft) und weiter nach Hannover.

Worte, Worte, Orte, Ziele, Bezeichnungen. Nun kommen die Fotos!

Škoda Yeti in NamibiaStart in Windhoek, der Tourmanager im weißen Touareg, dahinter 5 Škoda Yeti, jeweils besetzt mit 2 Personen. Aufregung machte sich breit. Was erwartet uns? Natürlich liest man vorher einiges. Aber wie fühlt es sich an? Das erste, was ungewohnt ist, wir fahren auf der linken Straßenseite mit einem Linkslenker. Aber so flexibel sollte man als routinierte Autofahrerin sein. Mir hat das nichts ausgemacht. Außerdem war das ja nur der Teil, der relevant war, wo wir noch auf der Straße mit etwas mehr Straßenverkehr fuhren. Škoda Yeti in NamibiaSchnell ging es auf die sogenannten Landstraßen. Natur pur – rechts und links. Wir auf der linken Straßenseite. Ja, es kommen doch immer mal wieder Fahrzeuge entgegen. Träumen sollte man nicht, die Straßen verlangen höchste Aufmerksamkeit. Schlaglöcher, schlechte Wegstrecke, umherlaufende Tiere oder deren Hinterlassenschaften. Schneller als 120 km/h sind wir selten auf Asphalt gefahren (ist auch nicht erlaubt). Škoda Yeti in NamibiaVom Asphalt geht es dann auf Schotterpiste. So komisch das klingt, aber das Gefühl von unendlicher Weite und Freiheit machte sich breit. Zivilisation adé. Ein Auto, die Straße und wir. Mehr gab es nicht.
Nun heißt es mehr Abstand halten, Geschwindigkeit auf 60-80 km/h einpendeln. Einen Steinschlag sollte man sich nicht unbedingt gönnen. Und die großen spitzen Steine sollte man auch meiden. Wer mag schon gern einen Stopp wegen eines Reifenwechsels einlegen? Škoda Yeti in NamibiaJedes Fahrzeug hatte ein Funkgerät an Board. Absolut wichtig. Und auch lustig, denn wenn es keine Vorwarnungen auszutauschen gibt, dann kann man sich auch auf Tiere, die rechts und links der Piste stehen, aufmerksam machen. “Wagen 1, links stehen Giraffen”, so hörten wir vom Tourmanager. Wagen 2, der auf Abstand fuhr, meldete nach einiger Zeit, als sie den Punkt erreichten: “Wagen 2, Giraffen links”. Und so ging es weiter mit der stillen Post, bis Wagen 6 auch an den Giraffen ankam und wenn sie Glück hatten, diese auch noch zu sehen waren. Warum das alles? Weil man keine Kilometersteine hat, an denen man sich orientieren kann. So gibt es eigentlich nur die Zeit, die als Orientierung gilt. Meistens sieht man als Wagen 5 (der wir waren) den Wagen 1 bis 3 gar nicht mehr, Wagen 4 kann man erahnen. Man bekommt ziemlich schnell den Rhytmus raus, wann die Tiere für einen selber auch “links” zu sehen sind.

Genau so warnten wir uns – viel wichtiger – vor Gegenverkehr. Wir waren ganz schön am Quatschen manchmal . Und auf einmal wird Dir klar, dass Du – zusammen mit den anderen ein Team bildest. Allein ist man ein Nichts auf Pisten und in der Wüste Namib. Die Gefühle schwanken zwischen Erkenntnis, fast schon Demut und Freude, fast schon Euphorie – wegen der schönen Landschaft. Emotions-Ping-Pong. Aber klasse!

Škoda Yeti in NamibiaRaststätte? Fehlanzeige. Die Getränke und etwas Wegzehrung hatten wir an Board des Yeti. Das war es. Obwohl wir uns fortbewegt hatten, mussten wir uns auch immer mal wieder “bewegen”. Wenn die Landschaft an Dir vorbeizieht, ist das eine Sache. Das andere ist, auf Sand- oder Schotterpiste zu stehen und sich einmal um die eigene Achse zu drehen. Die Details um Dich herum wahrzunehmen. Auch Tiere, die in der Wüste leben, mal “in Ruhe” forthuschen zu sehen oder länger zu beobachten.Škoda Yeti in Namibia, Axel Stein (Hausmeister Krause Sohn)Und Menschen … Axel Stein und Matthias Malmedie in die Wüste schicken – das dachte sich auch “GRIP”. Bei Teilen der TV-Produktion waren wir als gesamte Truppe dabei. Teilweise haben wir uns auch in 2 Gruppen aufgeteilt, weil Filmaufnahmen doch zeitaufwendig sind, so dass wir sonst lange an einer Stelle untätig herumgestanden hätten. Da sind wir einfach woanders hin gefahren oder haben noch weitere schöne Strecken abfahren können. Škoda Yeti in NamibiaSo etwas mit Aussicht zum Beispiel. Ist das nicht der Oberhammer? Sooo viel Gegend! Ich fühlte mich wie eine unbedeutende Ameise … aber auch Ameisen braucht die Welt … #hahaha. Wie ich schon sagte: Demut und Euphorie. Der zweite Gedanke war: eigentlich liegt einem ja die Welt zu Füssen … zumindest ist der Gedanke schön!Škoda Yeti in NamibiaEin Rudel Yetis in der Namib … doch schon ging es wieder weiter … Škoda Yeti in NamibiaPflastersteine in der Wüste. Purer Luxus. Die Arbeit möchte ich aber auch nicht gemacht haben. Meinen Respekt an alle Mitarbeiter, die daran beteiligt waren. Doch öffentliche Verkehrsmittel, wie wir sie kennen, gibt es nicht. Man fliegt lange Strecken und die anderen Wege, die man auf dem Land erledigen muss oder möchte, fährt man Auto. Ritz Rostock – Desert Lodge NamibiaUnser erstes Ziel war das Rostock Ritz, in der Dämmerung erreicht, so dass ich erst am nächsten Morgen so richtig realisiert hatte, an welchem schönen Ort wir angekommen waren. Drumherum: nichts. Das Ritz Rostock selber: eine Oase der Ruhe, Weite und Gastfreundlichkeit. Ritz Rostock – Desert Lodge NamibiaDie Seele der Lodge und der beste Gastgeber auf der Tour ist Kücki vom Rostock Ritz. Seit seinem Flugzeugunfall ist er der bekannteste Namibianer. Ihn kennen einfach alle. Danke, Kücki, dass wir zu Gast sein konnten und so exzellent mit Speis’ und Trank versorgt wurden. So eine Lodge erfordert schon eine ganz andere Logistik. Keine Tanke um die Ecke, wo man mal schnell eine Cola holen kann.

Die Selbstverständlichkeit des Seins ist eine ganz andere. Manchmal geht es darum, dass es einem einfach nur gut geht, manchmal sogar um mehr. Alleine nachts in die Wüste? Nein, die Geräusche, die an mein Ohr klangen, als die Nacht meinen Bungalow umschlang, haben mich nicht danach gieren lassen. Natur pur, sei ein Teil davon oder lass es. Ich war dabei (tagsüber und immer in der Sicherheit der Gruppe) und habe es sehr genossen.

Soviel für die erste Yeti-Tour, also der oben besagte Tag 2. Sollte Euch noch ein bestimmter Ort interessieren, den ich oben genannt habe, dann kann ich gern schauen, ob ich auf Wunsch einen Teil 2 publiziere. Sagt mir Bescheid, bitte!

Adresse:
Rostock Ritz – Desert Lodge, Namibia Adresse : S 23° 32.275″ E 15° 50.335″ (1600m lang), Tel +264 (0)61 257 467, Fax +264 (0)61 257 469, E-Mail: info@rostock-ritz-desert-lodge.com

Weitere schönste Touren findet Ihr bei meinen Kollegen, die ebenso gern wie ich “auf Tour” sind:

Tom Schwede: Warum ich noch mal von Kiel zum Nordkap fahren muss
Mikhail Bievetskiy: Die schönste Tour von Mikhail Bievetskiy

Kai Bösel Meine schönste Tour: Garden Route Südafrika
Matthias Luft Italien Tour: Emilia Romagna und Toskana
Pölzlbauers: Zwei unterwegs auf der schönsten Tour
Jens Stratmann Die schönste Tour von Jens Stratmann
Stefan Maaß 1500 Miles in a Miata: Our Epic Roadtrip from Dusseldorf to Marseille
Fabian Meßner Meine schönste Tour: Mit dem Pony Car durch die USA
Milos Willing Deutsche Alleenstraße und Rossfeldpanoramastraße – zwei schöne Strecken in Deutschland
Thomas Majchrzak (mit Autogefühl) Die idyllische Getränkeroute im Saarland
Thomas Majchrzak (mit ReiseWorld) Traumrouten: von Malaga nach Ronda
Don Dahlmann Trans-Canadian-Highway
Heike Kaufhold – Köln Format Auf den Spuren des Mineralwassers – ein Roadtrip durch die vulkanreiche Auvergne

Auto-Diva Nicole Y. Männl: Blogmagazin-Autorin Auto + E-Auto, Gastautorin für namhafte Publikationen, Bloggerin Social-Media und Produkttests. Freiberuflerin bei NY DesignBeratung für Workshops, Konzept und Ausführung sowie Beratung im Bereich Social Web und Blogger-Relations. Moderation + Vorträge. Organisatorin von LearnTank (2012), WP Blogger Hannover (2010-2012), BarCamp Hannover (2008+2011), WebMontag Hannover (2007-2012).


14 Kommentare

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  5. [...] Die schönste Tour in Namibia mit dem Yeti (auto-diva.de) [...]

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  7. [...] würde ich wahrscheinlich Don Dahlmann oder Matthias Luft folgen. Aber auch die Reiseziele von Nicole Y. Männl, Heike Kaufhold und Kai Bösel klingen [...]

  8. NewCarz sagt:

    Meine schönste Tour…

    Wenn man mich bisher nach meiner schönsten Tour fragen würde, wäre es vermutlich die Côte d’Azur. Dort bin ich dieses Jahr schon häufiger gefahren. Vor allem die Vielfalt der Natur überzeugt ganz klar: eben noch im Süden an der Küste entlang gefa…

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