Auto-Diva Citroen C1

Die Zahnräder bei Citroën – nun auch mit Bloggern

Der Ursprung des Emblems ist die Symbolik der doppelten Schrägverzahnung von Zahnrädern (Pfeilverzahnung), der erste Produktionsschwerpunkt von Citroën. Doch das war gar nicht das Thema auf dem „Neuheiten-Tag“, zu dem wir Blogger eingeladen waren. Wir haben ein paar Einblicke bekommen.

Historie ist ein Ding, was spannend ist, aber das kann man auch nachlesen. Oder explizit erfragen. Hier wurde uns etwas geboten, was man nicht alle Tage erlebt: kleine Workshops und anschließende Probefahrten. Hören, Sehen, danach Einsteigen und Losfahren. Das Konzept hat mir gut gefallen.

Highlight sind natürlich – wie nenne ich sie liebevoll – die Rennsemmeln. Kleine wendige Autos, die auch gern im Motorsport und in der schön-schmutzigen Rallyewelt eingesetzt werden. Es standen verschiedene Citroën DS3 Modelle zur Auswahl. Sogar zum Fahren.

Ich habe mir das Sondermodell mit dem weißen Mützchen (weiße Dachlackierung) „Citroën DS3 Ultra Prestige“ geschnappt und wollte gerade losfahren. Da winkt eine Dame vom Fernsehen (darf ich sie jetzt nennen oder nicht, naja, ich frage mal lieber). „Ob sie mitfahren könne?“ Ich nicke und sage ihr, dass ich aber nicht langsam fahren werde … natürlich nur soweit die Straßenverkehrsordnung mitspielt, aber da steht ja nicht geschrieben, wie schnell man bis zum Erreichen von 52,5 km/h sein darf oder in die Kurven geht … #schmunzel.

Ihr letzter Satz, bevor wir wieder aus dem DS3 mit 115 kW (Benzin, 6-Gang) ausstiegen: „Wow, der nächste, der sagt, ich fahre zu rasant, den schicke ich zu Dir, Nicole“. Ich nahm das als absolutes Lob mal so hin. 😉 Über den Preis schweige ich mich aus, ich finde die Editionen ein wenig zu teuer, aber sie sind von Citroën-Liebhabern schwer begehrt und schnell „vergriffen“, da auch limitiert.

Das krasse Gegenteil von Unvernunft sind die kleinen Stadtflitzer Citroën C1, die nur 3,44m kurz sind. Hier ist die Front neu, die Motorhaube ist kürzer. Das Heck hat weiterhin eine gläserne Heckklappe, die mich entfernt an einen anderen smarten Kleinstwagen erinnerte.

Witzig, aber nicht die sportliche Erfüllung sind die Lenkrad-Paddles. Ok, um 68PS zu bewegen, braucht es die eigentlich nicht. Aber ich denke, dass gerade jüngere Menschen Spaß dran haben, mit dem automatisierten Schaltgetriebe umzugehen. Die sollen ja auch ihre Fahrerlaubnis auf Probe behalten …

Den viertürigen Citroën C3 habe ich mir dann auch mal angeschaut und durch die kleinen asphaltierten Wiesenwege gescheucht. Kann jetzt aber keine Details mehr nennen, dafür waren es einfach zuviele Autos an einem Tag. Was ja gut war, denn ich wollte ja möglichst viele Modelle kurz kennenlernen, um entscheiden zu können, mit welchem man die Erfahrungen mal vertiefen sollte.

Ach, einen Transporter, den kann man mal mitnehmen, probefahrt-technisch. Citroën Berlingo Multispace, der ohne Zahl in der Modellbezeichnung auskommt. Besonders schön – für so ein großes Möbel, wie ich die größeren Lastenesel immer burschikos nenne  – ist mir das großzügige Glasdach aufgefallen. Schon witzig, die Lenkradneigung ist eher wie im Lkw, die Schaltung „handwerklich“ zu bedienen. Aber dennoch konnte man verhältnismäßig (!) zügig fahren – ohne Beladung, versteht sich. Hier haben wir uns gerade vor einer Baustelle drapiert und der Handwerker ist ziemlich genervt … aber er hat uns nicht mit der Schippe verjagt. 😉

Hier sehen wir zwei Shuttles. Der DS5 Dieselhybrid war eigentlich gar nicht zum Probefahren gedacht. Toll, dass Citroën uns trotzdem gewähren ließ und wir dieses faszinierende Fahrzeug mit 4 Modi kurz antesten durften. Dieses Auto ist einen ganzen Artikel wert, den kann man nicht in drei Sätzen abhandeln. Ich versuche mal, ob ich den als Testwagen bekommen kann. Daumen drücken!

Concept-Car Citroën Numero 9, ausgesprochen „Nümeroh Nöhff“, die Franzosen hauchen ja alles sehr gern … Dieses Fahrzeug wurde nur kurz „angeteasert“. Erste Daten seht Ihr auf dem Foto, das ich während der Präsentation machte. Es soll die DNA der DS-Serie aufnehmen und verkomplettieren. Ich bin gespannt.

Das letzte Highlight, von dem ich berichten kann, war die Geländefahrt des CitroënC4 Aircross. Wie vielleicht schon ein paar Mal nebenbei erwähnt, sitze ich gern tief in Fahrzeugen und mag diese in flach. Wenn es jedoch ins Gelände geht, dann überzeugt es mich auf jeden Fall, dass die Attribute Bodenfreiheit und Geländegängigkeit wichtig sind. Ich durfte eine super Matsch-Strecke mit Herausforderungen selber fahren. Habe keine Fotos, weil ich zu beschäftigt war, den C4 Aircross die Hügel hochzufahren und über Bodenwellen zu schaukeln. Yeah, das hat Laune gemacht. Und damit verabschiede ich mich für heute … #winke

 

Blogger-Kollegen:

 

Disclosure: Citroën hat meine Reisekosten übernommen. Dieser Artikel spiegelt meine eigene Meinung wieder.

 

Ein Gedanke zu “Die Zahnräder bei Citroën – nun auch mit Bloggern

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